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Zehn Prozent mehr Aktive als in Vorjahren beim fünften Schaumburger Mountainbike-Tag

Rekordteilnahme: 231 treten in die Pedale

Wendthagen (sk). Am fünften Schaumburger Mountainbike-Tag, veranstaltet vom Skiclub Stadthagen, unterstützt von der Volksbank Hameln-Stadthagen und der AOK, haben 231 Fahrer teilgenommen. 50 und 25 Kilometer lang waren die zur Wahl gestellten ausgeschilderten Strecken.

Mit einer Bratwurst war der Hunger nicht gestillt. Torben (7) orderte die nächste Wurst - frisch vom Grill am Feuerwehrgerätehaus, Start und Zielpunkt der Mountainbike-Strecken. Der siebenjährige Helpser hatte sich sein Mittagessen redlich verdient, war mit Vater Andreas Hast rund 30 Kilometer durch den Bückeberg geradelt. Die kürze der beiden ausgewiesenen Mountainbike-Strecken kostete Torben Kraft. Die 50-Kilometer-Tour hatte der Stadthäger Frank Adam (48) bewältigt. Der Stadthäger fand die Strecke "recht anspruchsvoll" und hat bei schnellem Tempo einmal falsch reagiert. Mit 60 Kilometer pro Stunde fuhr der Stadthäger bergab. Vor einer Kurve zog er die Hinterradbremse, verlagerte das Gewicht nicht korrekt - und schlidderte in den Graben. Passiert ist nichts. Risikolos sei der Mountainbike-Sport keineswegs hatte im Gespräch zuvor Jörg Bargheer (36) bestätigt. Erfahrung gehöre dazu, weil "Physik ihre Grenzen hat". Der Helpser hat keinen Schaumburger Mountainbike-Tag ausgelassen. Am Ende der gestrigen großen Tour verfügte der 36-Jährige noch über Kraftreserven und hängte eine kleine "Ehrenrunde" an. 62 Kilometer betrug Bargheers Tagesbilanz. Beim Mountainbike-Tag dabei war außerdem Heinz Merz aus Barsinghausen. Regelmäßig hält sich der 67-Jährige mit Touren auf dem Geländefahrrad fit. Merz zählte zum "Deister Mountainbike-Team", von dem sieben Fahrer ihr Bike zum Anmeldetisch schoben. Hier hatte Brigitte Ostermeier, Kassiererin im Skiclub Stadthagen, alle Hände voll zu tun und zog eine erfreuliche Bilanz nachdem um 12 Uhr der letzte Fahrer im Wald verschwunden war. Soviel Teilnehmer wie nie hatte der Mountainbike-Tag zu verzeichnen. "Zehn Prozent mehr als in den Vorjahren", so Ostermeier. Deren Ehemann, der Skiclub-Vorsitzende Walter Ostermeier, zogam führen Nachmittag eine positive Zwischenbilanz der Veranstaltung: "Bis jetzt ist alles gut." Nur wenige fuhren als "Geisterfahrer" anderen Tourteilnehmern in falscher Richtung entgegen.




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