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Integration wird bei "Reiten erleben" groß geschrieben / Tag der offenen Tür

Reiten verbindet behinderte und nicht behinderte Menschen

Bückeburg (jp). Mit einem bunten und vielfältigen Programm hat der Reiterhof "Reiten erleben" am Wochenende seine Besucher unterhalten. Seit Februar residiert das Zentrum für Reit- und Erlebnispädagogik am Rehrfeldweg 1 in Bückeburg. Zum ersten Mal hatten Trainerin und Reitpädagogin Karen von Storch und ihr Team zu einem großen Tag der offenen Tür eingeladen, um die Öffentlichkeit über das vielfältige Programmangebot der Einrichtung zu info rmieren.

Und da gab es für alle Gäste, vor allem aber für die jüngeren und jüngsten Besucher, eine Menge zu sehen und zu erleben. Neben der Vorstellung des gesamten reitpädagogischen Leistungsspektrums durch Karen von Storch gab es mehrere Spiel- und Bastelstationen, an denen sich die Besucher kreativ betätigen oder bei einer Rallye ihr Fachwissen über Reiten und Pferde auf die Probe stellen konnten. Und natürlich durften die Hufe tragenden "Mitarbeiter" des Zentrums für Reit- und Erlebnispädagogik nicht nur in Augenschein genommen werden: Viele der kleinen Cowboys und Indianer durften auch einmal auf einem der insgesamt sechs Pferde Platz nehmen und sich kurzzeitig wie Winnetou oder Old Shatterhand fühlen - allerdings mit einer sicheren Führung des Pferdes durch eine Mitarbeiterin. Mit beteiligt am Tag der offenen Tür war die Lebenshilfe Stadthagen mit ihrem familienentlastenden Dienst sowie Ambulanz für autistische Kinder und Jugendliche. Beide Gruppierungen sind regelmäßig bei "Reiten erleben" aktiv. Musik gab es vom Duo Little Jazz, das an diesem Tag durch Ecki Müller an der Posaune verstärkt wurde. Auch für das leibliche Wohl war in vielerlei Hinsicht bestens gesorgt. Schwerpunkte des Angebots von "Reiten erleben" sind heilpädagogisches Reiten und Voltigieren, individueller Reitunterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie integrative Erlebnispädagogik. Zu letzterem zählen Projekttage für Schulen und Kindergärten, die Organisation von Geburtstagsfeiern mit Reitaktivitäten sowie Ferienaktionen. "Was uns von den meisten anderen Einrichtungen dieser Art unterscheidet, ist unsere integrative Arbeit", so Karen von Storch. "Wir sind eben keine reine heilpädagogische oder therapeutische Einrichtung, sondern arbeiten mit eingeschränkten und nichteingeschränkten Menschen in gemeinsamen Gruppen." Ungewöhnlich ist auch das breite Altersspektrum, an das sich das Zentrum für Reit- und Erlebnispädagogik mit seiner Arbeit richtet. Angefangen von Reitgewöhnungskursen für Kinder ab drei Jahren bis hin zur Gruppe 50 plus für Anfänger und Wiedereinsteiger werden alle Altersgruppen adressiert. Bei der Geburtstagsorganisation können bis acht Kinder eine Feier rund ums Pferd erleben.




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