weather-image

Regionsentscheid: „Das hat uns das Genick gebrochen“

BAKEDE/HILDESHEIM. Der regionale Vorentscheid zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist am Wochenende mit einer Feierstunde zu Ende gegangen. Dabei gab es auch Tipps fürs unterlegene Bakede. Doch Ortsbürgermeister Wittich betrieb auch seine eigene Fehleranalyse: „Die Jüngeren haben sich versteckt.“

Tipps für Bakede: Bürgermeister Rolf Wittich mit Florian Bauer. FOTO: SCHAPER
Maike Lina Schaper

Autor

Maike Lina Schaper Reporterin zur Autorenseite

Dazu hatte das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser die Vertreter aller sieben Dörfer eingeladen, die es in der Region so weit gebracht haben – auch Bakede war dabei, hatte sich aber nicht für den Landeswettbewerb qualifizieren können. Das gelang Großen- und Kleinenwieden (Hessisch Oldendorf) sowie Heiligenloh (Diepholz) und Nöpke (Neustadt a. R.). Eine Jury hatte im regionalen Vorentscheid alle Dörfer bereist.

Am Wochenende hatte der Vorsitzende der Bewertungskommission, Carsten Hettwer, neben lobenden Worten und einer Urkunde auch Verbesserungsvorschläge für die Vertreter der Dörfer dabei. So hätte etwa Bakede in seiner Präsentation das in Eigenleistung der Bürger betriebene Schwimmbad nicht nur erwähnen, sondern es der Jury auch zeigen sollen. Besonders positiv erwähnte er hingegen den Handwerkermuseum gezeigte Werbefilm.

Ortsbürgermeister Rolf Wittich (SPD) hatte sich Lob und Tadel persönlich in Hildesheim abgeholt – zog gestern eine gemischte Bilanz. Das Schwimmbad wie viele andere wichtige Punkte aus dem Ort habe man aus Zeitgründen nicht in den von der Jury vorgegebenen 90 Minuten zeigen können.

„Ich habe aber auch mitgenommen, dass wir uns auf zwei oder drei Sachen konzentrieren müssen.“ Hauptproblem der Bakeder Präsentation sei aber die im Gegensatz zu anderen Bewerbern fehlende jüngere Generation aus dem Ort gewesen: „Das hat uns das Genick gebrochen“, so Wittich gestern: „Die Älteren waren da, die Jüngeren haben sich versteckt.“ Man habe das Problem erkannt und wolle nun innerhalb des Orts daran arbeiten: „Für mich ist wichtig, dass sich die Menschen hier auch mit Bakede identifizieren.“

Toll findet Wittich, dass auch die CDU-Landtagsabgeordnete Petra Joumaah aus Bad Münder nach Hildesheim gekommen war: „Bakede war dort der einzige Ort aus ihrem Wahlkreis – das hat mich also richtig gefreut.“ms/zett



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt