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Region startet Online-Befragung zum Abfallgebührensystem

Die Region Hannover will es wissen: Welche Wünsche und Meinungen haben die Menschen zur Abfallentsorgung in der Region und vor allem in Bezug auf das Gebührensystem? Interessierte erreichen ab sofort unter www.hannover.de/abfallentsorgung einen entsprechenden Fragebogen. Bis zum 31. Juli 2015 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Meinung abzugeben. In 31 Punkten geht es unter anderem um Fragen wie Mindestvolumen, die Bemessungsgrundlage für die Grundgebühr, zusätzliche Gebühren für Sperrmüll und die Sackabfuhr. Der Fragebogen stammt aus der Feder des INFA-Instituts, das von der Region Hannover beauftragt wurde, die Bürgerbeteiligung zum Thema Abfallgebühren zu organisieren. Das Institut für Abfall, Abwasser und Infrastrukturmanagement ist auf Fragen der Abfallentsorgung spezialisiert und hat bereits ähnliche Verfahren durchgeführt. Das Ergebnis der Befragung soll die Grundlage für die Erstellung eines Bürgergutachtens bilden. Eine Gruppe von bis zu 50 Einwohnerinnen und Einwohner soll konkrete Vorschläge für eine Optimierung oder Neugestaltung des Gebührensystems erarbeiten. Wer Interesse hat, als "Bürgergutachterin" oder "Bürgergutachter" tätig zu werden, kann am Ende der Online-Umfrage das entsprechende Feld anklicken und ausfüllen. Bewerbungen müssen bis zum 3. Juli 2015 eingegangen sein. Die Gruppe wird nach dem Zufallsprinzip zusammengesetzt. Voraussichtlich an drei Terminen in der ersten Septemberhälfte finden die Arbeitstreffen der Bürgergruppe statt. Das Bürgergutachten wird anschließend der Regionsversammlung vorgestellt. Das wichtigste politische Gremium der Region Hannover entscheidet über die Abfallgebühren. Der Vorschlag der Bürgergruppe soll Grundlage für die weitere Debatte bilden. Ebenfalls Bestandteil des Bürgerbeteiligungsverfahrens ist das Expertenhearing am 14. Juli 2015 um 16 Uhr im Haus der Region. Hier werden Expertinnen und Experten über das bestehende System und Alternativen diskutieren. Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind als Zuhörerinnen bzw. Zuhörer willkommen. Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann den Fragebogen telefonisch anfordern unter der Rufnummer (02382) 964-599. Nach einer kurzen Bandansage können Interessierte hier ihre Kontaktdaten hinterlassen. Der Bogen wird dann in Papierform zugeschickt.




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