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Komplettes Ausbaggern ginge nicht vor August / Nun soll nur der Zulauf freigelegt werden

Regenbecken: "Kleine Lösung" ist jetzt Favorit

Luhden (tw). Die Sonne strahlt derzeit aus allen Knopflöchern: Ideale Bedingungen also, um das verschlammte Regenrückhaltebecken an der Nord-Süd-Straße - endlich - auszubaggern, sollte man meinen. Doch: Still ruht der "See" ... Entsprechend genervt si nd Bürger, die gegenüber der Landes-Zeitung die "neuerliche Verschleppung" der Arbeiten beklagen.

Wie berichtet, hatte die mit Datum vom 18. Oktober 2007 mit dem Räumen des Beckens beauftragte Heinrich Helper GmbH kürzlich erklärt, Ende April/Anfang Mai mit einem 20-Tonnen-Bagger anrücken zu wollen. Der GmbH jedoch sind derzeit offenbar die Hände gebunden, denn: "Uns ist von Seiten der Behörde mitgeteilt worden, dass es derzeit Frösche in dem Becken gibt", bedauert Heinrich Helper die von der Natur erzwungene Untätigkeit auf Anfrage der Redaktion. "Ja", es gibt Leben in dem Gewässer, bestätigt Klaus Heimann. Der Pressesprecher des Landkreises mag sich zwar nicht auf Arten festlegen, sagt aber: "Wir haben daher angeregt, mit dem Ausbaggern noch bis August zu warten." Mittlerweile habe sich jedoch eine "neue Sachlage" ergeben. Was so viel heißt wie: Die "große" und zunächst ausgeschriebene Lösung brauche wahrscheinlich gar nicht mehr verfolgt zu werden, weil sie den Anwohnern "kein Mehr an Sicherheit" biete. Möglicherweise bringe eine "kleine Lösung" den gewünschten Effekt. Das sieht Luhdens Gemeindedirektorin Svenja Edlerähnlich: "Ein hydraulisches Ausbaggern des Beckens als Ganzes wird wohl gar nicht nötig sein. Es reicht möglicherweise aus, lediglich den Zulauf freizulegen." Das Büro, welches das Regenrückhaltebecken damals geplant hat, sei bereits kontaktiert und um eine diesbezügliche Stellungnahme gebeten worden. Das Ergebnis liegt zwar noch nicht vor, wird aber Anfang der kommenden Woche erwartet. Den - abgespeckten - Auftrag soll laut Edler gleichfalls die Heinrich Helper GmbH ausführen. Die Arbeiten könnten nach Dafürhalten der Gemeindedirektorin Anfang der übernächsten Woche beginnen. Aus Sicht des Landkreises steht dem nichts entgegen. "Wenn nur der Zulauf freigebaggert werden soll, kann das quasi sofort geschehen", sagt Heimann.




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