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Rechenspiel: Die Wahl in den "Altkreisen"

Landkreis (cst). Erstmals ist der Landkreis Schaumburg bei dieser Landtagswahl bekanntlich in einen Kernwahlkreis 37 "Schaumburg" und zu kleinen Teilen in zwei weitere gemeinsame Wahlkreise mit benachbarten Regionen aufgesplittet worden - den nördlichen Wahlkreis 39 "Schaumburg-Nienburg" und den südlichen Wahlkreis 38 "Hameln-Rinteln". Wie wären die Ergebnisse gewesen, wenn die Schaumburger noch in den "alten" Wahlkreisen abgestimmt hätten? Dafür haben wir auf der Grundlage der am Sonntag abgegeben Stimmen die "alten" Wahlkreise "Bückeburg" und "Schaumburg"- zumindest auf dem Papier - wieder entstehen lassen.

Und hier sind die auf diese Weise umgerechneten "Ergebnisse" der Zweitstimmen ohne Briefwahl (in Klammern sind die realen Prozente der Wahl 2003 angegeben): Im alten südlichen Wahlkreis 45 (Schaumburg) hätte die CDU mit 40,01 Prozent (46,42) gewonnen, gefolgt von der SPD mit 35,39 Prozent (36,56). Drittstärkste Kraft wäre die FDP mit 7,47 Prozent (7,30) gefolgt von den Grünen mit 6,96 Prozent (6,42). Die Linke erscheint war bei der Landtagswahl 2003 noch unter "Sonstige" aufgeführt gewesen. Im alten Wahlkreis "Schaumburg" hätte die Linke nun 6,54 Prozent erreicht. Den Alt-Wahlkreis 46 (Bückeburg) hätten die Christdemokraten mit 39,19 Prozent (43,92) gewonnen, gefolgt von den Sozialdemokraten mit 36,69 Prozent (38,05). Drittstärkste Partei wären hier die Grünen mit 7,58 Prozent (7,34). Die Liberalen wären mit 6,62 Prozent (7,38%) auf Platz vier gefolgt. Die Linke, bei der Wahl 2003 noch unter "Sonstige", hätte im Norden des Kreises 6,40 Prozent erreicht.

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