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Rektor Henke: Ganz bemerkenswert / Kurzweilige Abschlussfeier / Rödenbeck verabschiedet

Realschulabschluss für 27 Grawi-Hauptschüler

Bückeburg (bus). Zahlreiche Musikbeiträge, ein Sketch der 9a, eine szenische Darstellung der 9b und Tänze der beiden zehnten Klassen haben gestern den Rahmen gebildet, in dem die Graf-Wilhelm-Schule ihre Schüler entlassen hat. Von den insgesamt 52 ausgestellten Zeugnissen wiesen 27 Realschulabschlüsse auf. "Ein ganz bemerkenswertesErgeb- nis", sagte Schulleiter Herwig Henke, der die Veranstaltung nutzte, um seine Amtsvorgängerin Dirka Rödenbeck offiziell zu verabschied en.

Henke ermahnte die Entlassschüler, in dem vor ihnen liegenden "Leben mit vielen Möglichkeiten und zahlreichen Ungewissheiten" ein "Gleichgewicht zwischen den eigenen Interessen und den Anforderungen der Mitmen- schen" zu schaffen. In der heutigen, scheinbar von "hemmungslosem Individua- lismus" geprägten Gesellschaft müssenicht der Einzelne sondern die Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Die Schüler sollten "kritisch aber dennoch konstruktiv bleiben", ergänzte der Schulleiter. Horst Schwarze ("reizen Sie Ihre Karten aus, geben Sie nicht zu früh auf") als Vertreter der Stadt sowie der Elternvertreter und Vorsitzende des Fördervereins Bernd Wolf ("gebt die Bildung, den Schlüssel für die Zukunft, nicht aus der Hand") appellierten an das Beharrungsvermögen der (Ex)-Grawis. Für die Schülerschaft erwiderten Michelle Fließ und Leoni Strauch, dass sie trotz einiger Rangeleien, Zickereien und häufiger Lehrerwechsel - "wir hatten es schwer" - stolz auf das Erreichte seien. Wolf zeichnete Carina Franke und Benjamin Israel für besondere Leistungen aus. Schulsprecherin Franke habe die Würdigung durch soziales Engagement und Einsatz für jüngere Schüler verdient, erläuterte der Elternvertreter, Israel sei durch Zuverlässigkeit und Einsatz für die Klassengemeinschaft aufgefallen. Henke stellte die Verdienste von Sabine Werner (Sekretariat), Michaela Röhrich (Sozialarbeit), Gerhard Neumann (Konrektor), Hans Meyer (Festorganisation), Volker Ahrendts (Musik-AG) und Hausmeister Jürgen Noll als Ansprechpartner und Bindeglieder zwischen Schülerschaft und Kollegium heraus. Ein Höhepunkt der von Alwina Warkentin und Mergin Buleshkaj moderierten Feier war das Wiedersehen mit der ehemaligen Rektorin. Dirka Rödenbeck hatte die Hauptschule im Februar dieses Jahres nach elfeinhalb Jahren verlassen, um in die Schulinspektion zu wechseln. "Sie haben der Schule zu einem sehr guten Ruf verholfen", lobte Henke. Rödenbeck habe ihr Amt mit "Weitsicht, Intelligenz, viel Verständnis für die Schüler und vor allen Dingen mit einem großen Herz" bewältigt, stellte Schwarze fest. Die Ex-Rektorin präsentierte sich der von Freunden, Eltern und Verwandten der "Abgänger" besuchten Versammlung als Beispiel dafür, dass das Leben auch in höherem Alter Herausforderungen bereit hält. "Falls Ihr die Chance bekommt, etwas Neues ausprobieren zu können, ergreift sie beim Schopf", gab sie den Schülern mit auf den zukünftigen Weg.




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