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Zwischen Fabia und Octavia / Eine kompakte Familienlimousine mit Gardemaßen

Raumwunder mit Schrägheck: ¦kodas Rapid rollt ins Rampenlicht

Autor:

Henner-E. Kerl

Nimmt man es wörtlich, werden falsche Erwartungen geweckt. Denn „rapid“ steht übersetzt aus dem Lateinischen für reißend und schnell. Das aber ist der ¦koda mit Namen Rapid mit Sicherheit nicht – der neue Tscheche ist eine Familienlimousine mit dem Prädikat „Raumwunder“.

Eigentlich waren Stufenhecklimousinen im Kompakt-Segment fast schon aufs Abstellgleis geschoben, nun aber stellt die VW-Tochter sie auch wieder ins Rampenlicht. Der zwischen Fabia und Octavia positionierte Rapid nimmt in der ¦koda-Strategie eine wichtige Rolle ein. „Das Auto wird nach dem Octavia unser größtes Volumenmodell werden“, macht Dr. Winfried Vahland deutlich. Mit dem Rapid rolle in jeder Hinsicht die neue Klasse von ¦koda an, und sie setze Maßstäbe, so der ¦koda-Vorstandsvorsitzende. Vor allem punktet der 4,48 Meter lange Fronttriebler mit seinen Gardemaßen. Dank des großen Radstandes von 2,59 Meter wird den Passagieren enorm viel Platz geboten. Auch die Kopf- und Beinfreiheit ist vorn ebenso wie im Fond die größte in dieser Klasse, und am 550 Liter fassenden (und nach Umklappen der Rückbank bis auf 1490 Liter anwachsenden) Kofferraum gibt’s nur ein Manko: die bei Stufenhecklimousinen obligatorisch hohe Ladekante.

Der Rapid macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Er verkörpert die neue Designlinie mit einer markanten Frontpartie mit breitgezogenem Grill und elegant anmutenden Scheinwerfern, er wirkt konservativ, durch seine coupéartige Linienführung zugleich aber sehr dynamisch. Zu diesem Eindruck passen die sehr gefällige und gelungene Fahrwerksabstimmung und die Motorisierung. Zum Start kann zwischen vier Benzin- und zwei Dieselmotoren gewählt werden. Die Einstiegsvariante – ein 1,2 Liter Dreizylinder-Benziner mit 75 PS – ist brav und bieder, aber keine Empfehlung für unbeschwerten Fahrspaß. Auch weil er nicht wie die anderen Aggregate mit Start-Stopp-Automatik und Rekuperation angeboten wird, empfiehlt sich der stärkere Vierzylinder (86 PS) oder der 1,6 Liter Turbo-Diesel mit 105 PS. Der Verbrauch liegt zwischen 4 (Diesel) und 6 Litern, die Höchstgeschwindigkeit zwischen 175 und 206 km/h.

Zweifelsohne hat ¦koda mit dem Rapid ein weiteres erfolgsversprechendes Modell auf den Markt gebracht: VW-Qualität aus Tschechien und das zu einem akzeptablen Einstiegspreis. Den Basis-Rapid mit dem Dreizylinder Benziner gibt es ab 13 990 Euro. Er ist nicht üppig, aber mit ESP, ABS, sechs Airbags, Klimaanlage und Radio ausreichend ausgestattet.

Der Fronttriebler mit dem Gardemaß von fast 4,50 Metern Länge ist angesiedelt zwischen dem Fabia und dem Octavia.

Fotos: we.




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