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AOK-Aktion bringt 18 Mitarbeiter des Rehazentrums ins Schwitzen

Rauf auf den Drahtesel - und dann 20 Tage lang durchhalten

Bad Eilsen (sig). Steigende Benzinpreise haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass so mancher auf ein öffentliches Verkehrsmittel umgestiegen ist oder sein Fahrrad genommen hat, wenn er überschaubare Wege zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen zurückzulegen hatte. Das Bad Eilser Rehazentrum animierte seine Mitarbeiter, auch aus gesundheitlichen Gründen das Stahlross zu besteigen.

Dazu angespornt hat eine Aktion der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK), bei der auch Preise zu gewinnen waren. Im Zeitraum von drei Monaten mussten alle Teilnehmer wenigstens 20 Tage lang mit dem Rad zur Arbeit fahren. Erlaubt war auch die Kombination mitöffentlichen Verkehrsmitteln, wenn die Anfahrtstrecke einfach zu lang war. Ein Paradebeispiel dafür ist die Verwaltungsleiterin des Rehazentrums, Elke Unland. Sie wohnt im Raum Bielefeld und fährt mit einem zusammenklappbaren Citybike bis zum dortigen Bahnhof und anschließend vom Bückeburger Bahnhof bis zum Arbeitsplatz in Bad Eilsen. Ganz bewusst entlastet sie damit nicht nur die Umwelt, sondern fördert auch ihre Gesundheit. Regelmäßiges Radfahren ist nämlich ein hervorragendes Mittel gegen solche Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Kreislaufstörungen, Abbau von Muskulatur und Knochensubstanz sowie die Verengung der Blutgefäße. Beim Start der Aktion waren 18 Reha-Mitarbeiter aus Bad Eilsen dabei. Den vorgegebenen Zeitraum durchgehalten haben immerhin fünf, darunter Elke Unland. Für das Bestehen dieser Herausforderung wurde dieses Quintett von der AOK mit Urkunden ausgezeichnet. "Wir wären zumindest sechs gewesen, aber unsere Therapeutin und Spitzen-Triathletin Monika Wille (amtierende Deutsche Meisterin) ist gerade auf Hawaii beim Ironman-Wettbewerb", berichtete Kerstin Henke vom Rehazentrum dieser Zeitung. Auch wenn der Hauptpreis, eine Griechenlandreise, oder eine Erlebnistour von Passau nach Wien nicht in Bad Eilsen landeten - die Fitness hat das Mitmachen gefördert. Und 2009 kann ja wieder ein neuer Anlauf genommen werden.




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