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Mit Raucherräumen, als Einraumkneipe oder durch Missachtung der Gesetze die Gäste halten

Rauchen – für Wirte mehr als blauer Dunst

Bad Münder (st). Das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens macht zahlreichen Gaststättenbetreibern in Niedersachsen seit seiner Einführung am 1. August 2007 das Leben schwer. Vor allem denen, die ihren Gästen keinen separaten Raucherraum bieten können. „Die, die nicht mehr rauchen lassen, können wahrscheinlich dicht machen“, sagt Gunnar Meier Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes Springe. Und so versuchen die Gastwirte auch in Bad Münder Möglichkeiten zu finden, ihren Gästen das Rauchen weiterhin zu ermöglichen – ob legal oder illegal. Das Söltjer- Stübchen an der Langen Straße profitiert von der Ausnahmeregelung für Einraumkneipen. In der kleinen Kneipe darf offiziell weiter gequarzt werden. „80 Prozent der Gäste sind Raucher“, sagt Bedienung Stefanie Hawenicht. Stammgast Siegfried Schade findet: „Zum Bier gehört auch ’ne Zigarette.“ Dem können seine Knobel-Kameraden nur zustimmen. Als die Ausnahmeregelung für Einraumkneipen noch nicht durch war, seien viele Gäste zu Hause geblieben. „Jetzt kommen wieder Leute – auch die Nichtraucher, die nicht mehr alleine hier sitzen“, so Schade.



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