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Landfrauen informieren sich

Rat und Tat

HAMELN. Beim Treffen der Hamelner Landfrauen im Hotel Zur Krone war jeder Platz besetzt.

Das Credo der Referentin Godula Gericke (Rechtsanwältin und Notarin aus Emmerthal) lautete: „Machen Sie etwas – nichts ist schlechter, als nichts zu machen“. Es sei falsch zu meinen, dass Ehegatten oder Kinder vor Operationen automatisch für den sich nicht selbst vertreten könnenden Patienten, entscheiden dürften. Nur minderjährige Kinder könnten durch die Eltern vertreten werden – sonst habe niemand automatisch dieses Recht. Sollte ein Erwachsener nicht über eine Vorsorgevollmacht verfügen, wird vom Familiengericht ein Betreuer bestellt, der die nötigen Entscheidungen trifft. Selbst ständig im Krankenhaus anwesende Gatten oder Kinder, können dies nicht verhindern. Während die Vorsorgevollmacht notariell beurkundet werden muss, gilt dies nicht für die Patientenverfügung, sie bedarf nicht der notariellen Beurkundung, Co-Referentin Kim Catharina Gericke erläuterte kurz zwei vom Bundesgerichtshof gefällte Urteile im Zusammenhang mit Patientenverfügungen.




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