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Randalierer wüten in der münderschen Kernstadt

BAD MÜNDER. Ausschließen kann Polizei-Einsatzleiter Eckard Wiegand-Behmann nicht, dass zwischen dem Einbruch in ein Gebäude an der Süntelstraße, dem versuchten Eindringen in einen benachbarten Getränkemarkt sowie Schäden an der Kita Laurentiusweg ein Zusammenhang besteht.

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Autor:

Mira Colic

Am Sonntagabend gegen 21 Uhr ist die Feuerwehr Bad Münder an die Süntelstraße alarmiert worden. Die Brandmeldeanlage in dem Gebäude zwischen dem Aldi-Markt und der alten Post hatte ausgelöst. „Der Komplex steht leer, da gibt es nichts zu holen“, erklärt Wiegand-Behmann, „aber dort liegen noch die Versorgungsleitungen für die anliegenden Gebäude.“ Bei der Erkundung der Lage entdeckten die Brandschützer, dass in den Räumen ein Pulverlöscher entleert worden war – dadurch war der Alarm ausgelöst worden. Außerdem bemerkten die Kameraden ein eingeschlagenes Fenster, durch das der Täter eingestiegen ist. Die Brandschützer riefen nach diesem Fund die Polizei.

Die Plexiglasscheibe sei mit einem Stein eingeschlagen worden, so der Streifendienstleiter, dessen Kollegen noch an dem Abend Spuren gesichert haben. Noch gebe es jedoch keine Hinweise auf den oder die Täter.

Nur wenige Stunden später, gegen 1 Uhr in der Nacht zu Montag, haben Unbekannte „augenscheinlich unprofessionell“, wie es seitens der Polizei heißt, versucht, in einen Getränkemarkt an der Süntelstraße einzudringen. Bei dem Versuch, die Glastür aufzuhebeln, ist der akustische und optische Alarm ausgelöst worden. Die Täter flüchteten ohne Beute.

Wann genau die Randalierer am Laurentiusweg gewütet haben, können die Beamten nicht genau sagen. Festgestellt hat die Schäden Leiterin Martina Pleuger gestern früh – ihrem ersten Arbeitstag nach den Ferien. Laut Wiegand-Behmann wurden Stühle mit einem Feuerzeug angekokelt sowie der Mast eines Sonnensegels umgeknickt. In die Kita selbst sei jedoch nicht eingebrochen worden.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 05042/93310 zu melden.

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