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Einstimmige Forderung aus dem Ortsrat Todenmann / Verkehrszählung Ende Mai / Zuschussverteilung

Radwegbau soll als "vorrangig" eingestuft werden

Todenmann (clb). Die Todenmanner sind nicht bereit, noch länger auf den Ausbau ihres Radweges zu warten - deshalb haben die Ortsratsmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig gefordert, den weiteren Ausbau als "vorrangig" einzustufen.

Die Fahrradfahrer müssen schon auf die Straße ausweichen, denn d

Im Januar hatte der Ortsrat aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium die Antwort bekommen, dass der dritte Bauabschnitt des Radweges als "nachrangig" eingestuft worden war. Die benannten Gründe waren für die Todenmanner nicht nachvollziehbar, auf ein weiteres Anschreiben hat die SPD-Fraktion bis heute keine Antwort erhalten. Stattdessen schlägt das Ministerium vor, das Projekt als "Gemeinschaftsrad- weg" laufen zu lassen. Somit müsste die Stadt einen weiteren Teil der Bau- und Planungskosten tragen. Bei der Ortsratssitzung wollten die Anwesenden wissen, wie es jetzt weitergeht, oder - wie SPD-Fraktionssprecher Klaus Helmentag in seinem Schreiben kritisch fragte: "Ist alles auf den St. Nimmerleinstag verschoben worden?" Die Ergebnisse der Verkehrszählung an der Landesstraße 441 sind da - jedoch unvollständig, da bei der Durchführung eine der beiden Zählplatten ausgefallen ist. Das teilte Erster Stadtrat Jörg Schröder im Namen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ebenfalls bei der Sitzung mit. In den 24 Stunden, in denen gemessen wurde, ist eine Zahl von 2800 Fahrzeugen registriert worden. Aufgrund der fehlerhaften Messung konnte jedoch nur das Verkehrsaufkommen in Richtung Rinteln ermittelt werden. Trotzdem eine Zahl, von der Schröder überrascht war: "Für eine Landesstraße ist das relativ wenig - ich hätte mehr erwartet." Zum Vergleich: In der Rintelner Mühlenstraße sind etwa 8000 Autos in der gleichen Zeit gezählt worden. Aufgrund der Witterung und Auslastung konnte Landesbehörde die Zählung im vergangenen Jahr nicht wiederholen - ein neuer Termin ist für Ende dieses Monats vorgesehen. Nachdem bereits vor einiger Zeit beschlossen wurde, künftig in den Rintelner Ortsteilen die Straßenlaternen am Wochenende eine Stunde länger brennen zu lassen und dafür in Rinteln etwas weniger, hat sich in Todenmann noch nichts getan. Darüber ärgerte sich in der Sitzung vor allem Frank Mottulla, neues Mitglied für die CDU: "Mit welcher Berechtigung wird in den Ortsteilen das Licht eher ausgestaltet als in der Kernstadt? Wir zahlen doch die gleichen Steuern." Nun soll bei den Stadtwerken geprüft werden, wann die verlängerten Brennzeiten in Kraft treten. Die Zuschüsse für die örtlichen Organisationen und Sportvereine in Höhe von 2224 Euro sind wie folgt verteilt worden: Jeweils 250 Euro kommen den Schützen, dem Verkehrs- und Verschönerungsverein, den Ackerbürgern, dem Sozialverband, dem Förderkreis Kirche, dem Sportverein sowie dem Fußballverein zugute. Der Restbetrag steht Ortsbürgermeister Uwe Vogt zur Verfügung, davon werden die Kosten für den Kranz des Volkstrauertages abgezogen. Die 1500 Euro, die in die inzwischen wieder verkaufte Flutlichtanlage investiert worden waren, fließen nun wieder zurück. Der Ortsrat hat sich jetzt einstimmig dafür ausgesprochen, das Geld für die Jugendarbeit im Dorf zu verwenden. So bekommt die Grundschule 100 Euro und der Musikunterricht noch einmal 350 Euro für neue Instrumente. Weitere 350 Euro bekommt die Kindergruppe der Bogenschützen und 700 die Jugendfeuerwehr. Für die Senioren des Kirschendorfes ist in diesem Jahr keine Schifffahrt, sondern der Besuch einer Vorführung der Theatergruppe Kleinenbremen geplant. Zur Schöffenwahl für die Geschäftsjahre 2009 bis 2013 hat der Ortsrat, entsprechend der aktuellen Einwohnerzahl von 1215, zwei Vorschläge abgegeben: Heinrich Thoke für das Amtsgericht und Iris van Houten-Eichler für das Landgericht. Übrigens: Die Verwaltungsstelle hat neueÖffnungszeiten. Statt von 15 bis 17 Uhr ist Paul-Egon Mense ab sofort mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr vor Ort am Bleekebrink.



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