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Spenner: Noch fehlen einige Grundstücksbereiche / Priemer: Gemeinde könnte für Landkreis mitplanen

Radweg Rolfshagen: 2007 kommt der erste Spatenstich

Rolfshagen (rnk). Dem Bau des Radweges vom Freibad bis zum Ortsausgang in Richtung Borstel und der Sanierung der Hauptstraße steht nichts mehr im Wege. Wie der SPD-Kreistagsabgeordnete Manfred Spenner jetzt mitteilte, hat die Kreistagsfraktion den Bau in den Investitionsplan 2007 des Landkreises aufgenommen. Damit könne die insgesamt 1,8 Millionen Euro teure Maßnahmen in diesem Jahr umgesetzt werden.

Das Schild ist aufgestellt, jetzt kann mit der Sanierung der Str

Allerdings gibt es vor dem ersten Spatenstich noch ein paar kleinere Hürden zu überwinden: Es fehlen noch Grundstücksbereiche für den geplanten Radweg. Für Spenner allerdings kein Grund, an der Maßnahme insgesamt zu zweifeln: Daran werde es nicht scheitern, schließlich gebe es genug verwaltungstechnische Instrumente, um an die notwendigen Seitenstreifen zu kommen. Es sei eben immer so, erklärt Spenner, dass bei derartigen Maßnahmen gepokert wird. Übrigens ohne Erfolg, wie der Kathrinhägener meint: "Das wäre ja unfair gegenüber denen, die anfangs verkaufen." Jetzt sei der Bauausschuss des Kreistages am Zug, der eine neue Prioritätenliste für den Zeitraum bis 2013 erstellen muss, dann ende die Bezuschussung. Bis dahin sollen auch die beiden anderen Baumaßnahmen längst beendet sein: die Sanierung der Borsteler Straße und des Teilstücks von Rolfshagen nach Borstel. Dafür will die Gemeinde 2008/09 Haushaltsmittel im Investitionsplan bereit stellen, man hoffe, so Bürgermeister Thomas Priemer, dass sich der Landkreis dann an der Straße beteiligt. Auch vorstellen kann sich Priemer, dass die Gemeinde Auetal für den Landkreis mitplant. "Wir würden dann in Vorleistung treten", sagt Priemer: Würde der Landkreis sein Okay geben, wäre dies wohl kein großes Problem, schließlich würden die Straßensanierung, die der Landkreis bezahlt, und die Erneuerung des Regenwasserkanals, für den die Gemeinde aufkommt, von einem Planungsbüro bearbeitet. Priemer verweist auf die gern beschworene "interkommunale Zusammenarbeit".

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