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„Quotime“ vom Publikum im Rockzelt grandios gefeiert

BAD MÜNDER. Zum Saisonstart präsentierte sich das Rockzelt mit einem erneuerten Holzfußboden. Beim Konzert der Status Quo Coverband „Quotime“ bestand er nun endgültig den Härtetest.

Schlagzeuger Michael Schreiner (v.l.), Frontman Kai-Uwe Scheffler und Stefan Furtner überzeugen im Rockzelt. FOTO: RP

Rockmusik vom Feinsten ließen die Besucher in Bad Münder im Zelt tanzen und zum Rhythmus hüpfen.

Die aus Wernigerode angereiste Band verstand es von Anfang an, mit den großen Status-Quo-Hits aus den Siebzigern und Achtzigern die Stimmung ordentlich anzuheizen – und das Publikum ließ sich gerne davon mitreißen.

Mit Volldampf und dem Titel „Caroline“ wurde der Takt für den Abend vorgegeben. Frontman, Gitarrist und Gründer der Band Kai-Uwe Scheffler präsentierte sich stilecht mit weißem Hemd und Weste auf der Bühne. Zusammen mit Stefan Furtner an der Gitarre, der bereits sein 35-jähriges Bühnenjubiläum feierte, dem Bassisten Thomas Gropp und dem Ausnahmedrummer Michael Schreiner wurden weitere Hits wie „The Wanderer“ eindrucksvoll präsentiert.

Der Höhepunkt vor der Pause war sicherlich das nicht enden wollende und gar nicht so bekannte Stück „Gerdundula“. Scheffler und Furtner spielten dabei „über Kreuz“ die Gitarre des Partners und bekamen dafür verdienten, lang anhaltenden Applaus.

Status Quo, immer noch aktiv auf Bühnen unterwegs, haben sich mittlerweile der Akustikgitarre verschrieben und die E-Gitarren zur Seite gestellt – zum Glück ist das bei „Quotime“ nicht der Fall. „In the Army Now“ und „Roll over Lay down“ eröffneten den zweiten Teil des Konzerts. „Wir haben als Musiker in der DDR gelernt, kreativ zu sein“, so Thomas Gropp. „Wir wollten damals gerne eine Nebelmaschine haben. Aber da es die nicht gab, mussten Mehlsäcke herhalten“.

So kreativ wie erlernt präsentierte „Quotime“ den begeisterten Fans ein Stück Rockgeschichte. Seit 2009 spielt die gefragte Band in gleicher Besetzung und stellt etwa 60 Konzerte pro Jahr auf die Beine. Bandleder Scheffler hatte immer ein paar kuriose Infos zur Band parat – ob Gitarrist Furtner aber wirklich mit dem Fahrrad von Rügen angereist und Bassist Gropp erst mittags aus Nairobi zurückgekommen war, sei dahingestellt.

Zum Mitsingen und Tanzen lud natürlich auch das Finale ein. Mit „Down, Down“, „What Ever You Want“ und „Rock’n’ all over the World“ war der Test für den Fußboden aber noch nicht beendet. Erst nach drei Zugaben und damit mehr Songs als auf der Playlist aufgeführt, wurden die vier Musiker zum Feierabendbier entlassen.rp



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