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Arbeitsmarkt: Gegenläufige Entwicklungen in Stadthagen und Rinteln

Quote verharrt bei 7,8 Prozent

Landkreis (jl). Die Eckdaten des Schaumburger Arbeitsmarktes haben sich in diesem Monat kaum verändert. Gemäß dem gestern veröffentlichten November-Bericht der Agentur für Arbeit in Hameln ist die Arbeitslosenzahl absolut um 31 gesunken. Die Quote verharrt landkreisweit bei 7,8 Prozent.

6206 Arbeitslose gibt es im Landkreis zurzeit -795 weniger als vor einem Jahr, als die November-Quote 8,7 Prozent betragen hatte. Dass der Arbeitsmarkt einen geringeren Bedarf an Arbeitskräften hat als in den Vormonaten, wird anhand der Entwicklung der Zahl der offenen Stellen deutlich. Diese betrug im August noch landkreisweit 1049, in den beiden Folgemonaten jeweils knapp 1000 und jetzt liegt sie bei 878. In den beiden Teilbereichen Stadthagen und Rinteln hat sich der Markt im November gegensätzlich entwickelt. Im Bereich um die Kreisstadt ist die Arbeitslosenzahl um 61 auf 4425 gesunken und die Quote von 7,5 auf 7,4 Prozent. In Rinteln ist die Zahl der Menschen ohne Jobs um 30 auf 1781 gestiegen und die Quote von 8,9 auf neun Prozent. Damit liegt sie im dortigen Bereich wieder fast wie auf Vorjahresniveau (9,1 Prozent). Die relative Gegenläufigkeit spiegelt sich auch in den wichtigsten Bewegungen wider. So haben sich in Stadthagen in diesem Monat 971 Menschen arbeitslos gemeldet, während 1042 neue Jobs angetreten haben. In Rinteln haben sich 432 arbeitslos gemeldet, aber nur 406 neue Jobs begonnen. In den Zahlen kommt die sich abzeichnende Rezession noch nicht zum Ausdruck: "Ich freue mich, dass sich die Zahl der Arbeitslosen nochmals reduziert hat. Durch das relativ gute Wetter bis Mitte November hat sich der abzeichnende saisonale Anstieg der Arbeitslosigkeit noch nicht voll ausgewirkt", kommentiert Jochem Freyer, Chef der Arbeitsagentur Hameln die Entwicklung. Ein konjunktureller Abschwung lasse sich aus den Zahlen nicht ableiten. "Wir nehmen allerdings eine Verunsicherung in einzelnen Branchen wahr."



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