weather-image
Springer Gesangs-Ensemble präsentiert im Martin-Schmidt-Konzertsaal eine Querbeet-Tour weihnachtlicher Klänge

Querbeat beschert einen warmen Vorweihnachtszauber

Bad Münder (hzs). „Das Programm wird bei uns basisdemokratisch entschieden. Da darf jeder mitreden“, stellte „Querbeat-Chorsänger Car-sten Riegler mit einem Schmunzeln fest. Mit Erfolg, denn was das 1999 gegründete Vokal-Ensemble seinen Zuhörern beim Konzert im Martin-Schmidt-Konzertsaal bot, war in der Tat eine musikalische Reise querbeet durch die ganze Bandbreite beliebter weihnachtlich-winterlicher Melodien.

270_008_5038504_Querbeat.jpg

„Querbeat singt querbeet“, lautet die musikalische Philosophie der zehn Sängerinnen und Sänger. Das reichte - handwerklich sauber vorgetragen - von einer deutschen Bearbeitung des US-X-MAS-Klassikers „Jingle Bells“ über eine plattdeutsche Variante von „O Tannenbaum“ aus dem 16. Jahrhundert und einem der unvermeidlichen, irischen „Christmas Carols“ bis hin zum rhythmisch überaus schwungvollen „African Alleluja“ von Benjamin Harlan.

Eine kleine Erholungspause verschaffte den Querbeat-Sängern die aus Moskau stammende und in Gehrden als Pianistin und Musiklehrerin tätige Janina Koeppen am Klavier. Die 30-Jährige spielte sich mit George Gershwins „Prelude in B-Dur“ ebenso in die Herzen der Zuhörer wie mit Peter Tschaikowskys „Dezember“ aus dem Zyklus „Die Jahreszeiten op. 37a“.

Einmal pro Woche treffen sich die „Querbeat-Sängerinnen und -sänger, reisen zur Probe aus Gehrden, Hameln, Hessisch Oldendorf und Völksen an. „Ab und an gibt es einen mehrtägigen Wochenend-Workshop und auch eine Stimmbildnerin leisten wir uns gelegentlich“, erklärt Bass Uwe Vehmeier, der das Ensemble während des Auftritts von der Seite aus diskret mit den notwendigen Führungshilfen versorgt. Getreu seines Selbstverständnisses sind Dirigent oder Frontsänger bei „Querbeat“ Fehlanzeige.

Eine Vielfalt, die beim Publikum ankam, in dessen Reihen sich zahlreiche Chorsängerinnen und -sänger befanden. Die erklatschten dann auch nicht nur eine, sondern gleich zwei Zugaben, wobei durch Zuruf eine Wiederholung des „African Alleluja“ der Favorit des Abends war. Aber auch das abschließend gemeinschaftlich gesungene „Macht hoch die Tür“ wärmte noch einmal die Herzen beim vorweihnachtlichen Winterzauber mit „Querbeat“.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt