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Präventionsprojekt soll Gesundheit fördern

Puppe "Klaro" dabei

Rehren (la). Leise schleichend erkunden die Kinder der Klasse 1c der Grundschule Auetal auf dem Abenteuerpfad die Höhle des Bären, durchschwimmen einen Bach und klettern auf einen Baum, um an einen Luftballon zu kommen. Dabei haben die Erstklässler eine Menge Spaß.

Die nicht ganz realeÜbung war Teil eines Präventionsprogramms zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung, das vom niedersächsischen Innenministerium, dem Kultus- und Sozialministerium gefördert und vom Lions Club gesponsert wird. Hinter dem Programm steht die "Klasse 2000", ein gemeinnütziger Verein, der 1991 in Nürnberg gegründet wurde und sich inzwischen auf ganz Deutschland ausgeweitet hat. Experten aus verschiedenen Bereichen haben das pädagogische Konzept entwickelt, das sie laufend überprüfen und aktualisieren. In Niedersachsen gibt es "Klasse 2000" seit 1994. Im Schuljahr 2005/06 beteiligten sich 1678 Klassen mit fast 38 000 Kindern daran. Auch in Zukunft sollen möglichst viele Kinder bereits in der Grundschule auf ein gesundes Leben vorbereitet werden. Erstmals nahm die Auetaler Grundschule an diesem Projekt teil und stellte Ute Struckmeier-Heinz aus Obernkirchen Schulstunden zur Verfügung. Unterstützt wurde die Sozialpädagogin von ihrer kleinen Handpuppe, die sie "Klaro" oder auch "Klara" nennt und die die Kinder in der Folgezeit selber basteln und anziehen dürfen. Im 1. Schuljahr werden die Kinder noch ein zweites Mal Besuch von Ute Struckmeier-Heinz bekommen, dann wiederim 2., 3. und 4. Schuljahr. Das Programm begleitet die Schüler also durch die gesamte Grundschulzeit. Ziel von "Klasse 2000" ist es, dass Kinder als "Forscher" ihren eigenen Körper besser kennen lernen und eine positive Einstellung zur Gesundheit entwickeln. Sie erfahren viel über gesunde Ernährung und Bewegung an frischer Luft und sollen Freude an einem aktiven Leben haben.

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