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"Studieneignungstest" am Adolfinum: Gymnasiasten nutzen Beratungsangebot der Bundesagentur für Arbeit

Punkteschema hilft, Stärken und Schwächen zu erkennen

Bückeburg. Die Zahl der Studienabbrecher ist in Deutschland besonders hoch. Wer das Abitur in der Tasche hat, besitzt damit eben keine Berufsempfehlung. Auch Leistungskursergebnisse lassen keine eindeutigen Schlüsse zu. Deshalb bietet die Bundesagentur für Arbeit so genannte "Studieneignungstests" an. Am Gymnasium Adolfinum nahmen vierzig Schüler des 12. Jahrgangs an einer Veranstaltung teil, die Horst Schwenke, der Berufsberater aus Hameln, organisiert hatte.

Büffeln wie im Proseminar: Adolfiner beim Studieneignungstest. F

Die Auswahl ist groß: Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Philologie und Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Kerstin Schlaugat, Frank Sill und Susanne Hilscher, allesamt vom psychologischen Dienst der Bundesagentur Hameln, präsentieren standardisierte Tests. Sie sollen Auskunft darüber geben, ob dieinhaltlichen Anforderungen eines Studiengebietes bewältigt werden können. Ein präzises Punkteschema soll helfen, Stärken und Schwächen früh zu erkennen. Dominik Schäfer aus dem 12. Jahrgang hat sich für den Bereich Wirtschaftswissenschaften angemeldet. Vierzig Aufgaben sind zu bearbeiten, in seinem Fall geht es um Finanzmathematik und um das Verständnis von Diagrammen. Nach solch einem Test kann kein Teilnehmer darüber verwundert sein, dass auch die Mathematik die ersten Semester in "BWL" und "VWL" prägt. Für Schäfer steht nach dem Test und der folgenden Beratung fest, dass er weitersuchen will, um seine Interessen und Fähigkeiten und die universitären Anforderungen optimal zu verknüpfen. Schwenke wies am Rande der Veranstaltung darauf hin, dass die Hochschulen inzwischen auch bei der Auswahl von Studierenden verstärkt auf Tests setzen. Dem Studieneignungstest komme insofern auch eine vorbereitende Funktion zu. Natürlich weiß der Berufsberater, dass die späteren beruflichen Anforderungen auf einem ganz anderen Blatt stehen, für Richter ebenso wie für Lehrer und Informatiker. Das Wort von der "Generation Praktikum" bekomme hier durchaus positive Bedeutung.



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