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Eimbeckhausen eröffnet die Adventszeit

Puffer und Punsch gegen die Kälte

Eimbeckhausen (hzs). „Im Prinzip ist die Sanierung der Kirche rechtzeitig fertig geworden. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, aber das Gerüst ist fort“, freute sich Dirk Jonas, der Pastor der Eimbeckhäuser St.-Martin-Gemeinde. Zum Adventsmarkt am Sonntag wurde die „sehr alte Perle“, so Jonas, abends sogar extra angestrahlt.

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Trotz bitterer Kälte strömten schon am frühen Nachmittag viele Einwohner in die „Budengasse“ hinter der Kirche, um sich vor allem an feilgebotenen kulinarischen Köstlichkeiten zu laben. „Glühwein ansetzen, das ist Männersache“, stellte Hans-Jürgen Fries vom Männergesangverein „Vaterland“ fest. Fast 90 Liter des aus halbtrockenem Mosel und diversen Zutaten bestehenden Getränks brachte er zusammen mit Gerd Dubielzig an die Kundschaft. Und auch die lustige Damenrunde in der Holzbude nebenan blieb auf ihren 400 leckeren Fischbrötchen nicht sitzen. Matjes, Bismarck oder Brathering? Matjes sei der Renner, stellten Karin Traupe, Bärbel Dießner und die Frauenchor-Vorsitzende Friedhilde Wolters einstimmig fest. Auch die Laubsägearbeiten von Manuela Klein und ihrer Mutter Ingrid fanden Interessenten, und während sich Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann an der „Vitamintankstelle“ gleich neben dem großen Weihnachtsbaum noch „mental“ auf seinen Einsatz als Weihnachtsmann vorbereitete, grübelte ein Ehepaar im Zelt des Stuhlmuseums, zu welchen Stilepochen die in einer Reihe aufgestellten fünf Stühle wohl passen: Barock, Jugendstil, Renaissance, Postmoderne? Am Ende wurden zwei von fünf richtig zugeordnet. „Bescheiden“, murmelte der Ehemann und beschloss einen Besuch im Museum, um seine Kenntnisse aufzufrischen.

In der wohligen Wärme des gut geheizten Kirchenraumes schnippelte derweil ein Dutzend Kinder mit den Betreuerinnen des Kindergottesdienst-Teams Weihnachtliches aus Pappe und Papier. „Getragen wird das alles von unseren Vereinen, der Kirche und engagierten Bürgern“, so Bodtmann. Er hofft, dass in den nächsten Jahren hinter der frisch sanierten Kirche zur Adventszeit eine richtige „Budengasse“ entsteht. „Der Ort ist bestens dafür geeignet.“

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