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Betreiber des Solarfreibads sind trotz Sonnenmangel zufrieden / Umsatz von rund 12000 Euro

„Proppenvolle“ Pfingstwoche gleicht Flaute aus

Lindhorst (kil). Die rote Wasserrutsche bleibt unberührt, um die Sonnenliegen muss sich in diesen Tagen niemand streiten – bei dem unbeständigen Wetter der vergangenen Tage traut sich kaum jemand in das Solarfreibad nach Lindhorst. Für die Betreiber ist das aber kein Grund zur Sorge, wie Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther „sehr zufrieden“ mitteilte. Grund für diesen Optimismus: Der Boom in der sonnenreichen Pfingstwoche gleiche die eher besucherschwache Zeit wieder aus. In dieser einen Woche habe man knapp 10 000 Euro eingenommen, schätzt Günther.

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Die bisherigen Einnahmen in der Saison (Stand 20. Juni) liegen nach Angaben der Samtgemeindeverwaltung bei rund 12 000 Euro. Verkauft wurden 24 Familiensaisonkarten, 25 Saisonkarten für Erwachsene und 150 für Jugendliche. Die restlichen Einnahmen stammen aus dem Verkauf von Einzelkarten. Insgesamt entspreche das in etwa dem Vorjahresniveau.

Ebenfalls positiv werde das neue Frühschwimmerangebot angenommen, sagt Günther – im Durchschnitt kämen jeden Tag etwa 15 bis 20.

Mit Blick auf die verbleibenden Monate Juli und August glaubt Günther, dass der im Haushalt vorgesehene Ansatz von 25 000 bis 30 000 Euro Umsatz noch erreicht werde. „Wo die Reise letztlich hingeht“ – darüber werde schließlich wohl das Wetter entscheiden.

Und wer sich fragt, ob ein Solarfreibad ohne prallen Sonnenschein überhaupt reibungslos funktionieren kann: Das Bad nimmt seine Energie nicht allein aus Solarenergie. Zusätzlich gibt es ein Blockheizkraftwerk, das vor allem für warme Duschen sorgt. Die überschüssige Energie wird dann dem Schwimmwasser zugefügt. Dadurch sei das Wasser derzeit auch „etwas wärmer als üblich“.

Unberührt: In diesen Tagen ist auf der Rutsche und im Schwimmbecken im Solarfreibad Lindhorst nicht viel los. Foto: svb



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