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Luftsportverein enthüllt Denkmal / Himmel öffnet Schleusen / Posaunenchor im Party-Pavillon

Propellerblatt erinnert an "Tante Ju"-Besuch

Bückeburg (bus). Auf dem Areal des Luftsportvereins Bückeburg-Weinberg (LSV) erinnert seit Sonnabend ein Denkmal an den (voraussichtlich) letzten Besuch einer Junkers JU 52 in der ehemaligen Residenzstadt. Das unter Liebhabern oft als "Tante Ju" bezeichnete Flugzeug hatte im August 2007 auf dem Gelände Station gemacht. Ein mit einer Plexiglastafel versehenes Propellerblatt einer 1944 über Rinteln abgeschossenen "Focke-Wulf 190" soll auf das nur alle "Ju"-beljahre ausführbare Ereignis hinweisen.

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Die um den Besuch herum auf die Beine gestellte Großveranstaltung "Ju-Days" hatte damals wegen der prognostizierten schlechten Witterung bis wenige Stunden vor Beginn auf der Kippe gestanden. "Wir waren völlig fertig, unsere Nerven lagen blank", entsannen sich Margo Kornhardt und Sören Raschke von der seinerzeit für die Organisation mitverantwortlichen LSV-Jugendabteilung. Auf dem Flug von der Schweiz ins Schaumburgische hatten die Passagiere allerhand dramatische Momente erlebt. Was im zurückliegenden Sommer schließlich ein für Veranstalter wie Besucher gleichermaßen gutes Ende nahm - Kornhardt: "Die Vorhersage schlug in Null Komma nichts von drei fiesen Wolken auf drei lachende Sonnen um" - ging am vergangenen Sonnabend gründlich in die (Wetter)-Hose. Pünktlich zum für 18 Uhr vorgesehenen Enthüllungstermin öffnete der Himmel seine Schleusen. Vertreter der Jugendgruppe, Musiker vom Posaunenchor Frille, "Ju-Days"-Kümmerer Klaus Kellermeier und Pastor Joachim Liebig drängelten sich unter einem Party-Pavillon, das Publikum floh Schutz suchend unter Schirmen und Zeltplanen. Das Denkmal erinnere nicht zuletzt auch daran, betonte Pastor Liebig, "was Jugendliche zusammen mit anderen zu leisten imstande sind". Der aufziehenden Schlechtwetterfront fiel indes trotz aller Leistungsbereitschaft auch ein Teil des Rahmenprogramms zum Opfer. Die zwei Gastflugzeuge, ein "Grunau Baby" und ein Schulgleiter SG-38, mussten vorzeitig in den Hangar geschoben werden. Gastgeber und Gäste ließen sich die gute Laune jedoch nicht verderben und der Enthüllungszeremonie schnurstracks ein zünftiges Grillfest folgen.



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