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Hohe Temperaturen drücken Zuschauerinteresse bei zehntem "Radrennen rund um den Festplatz"

Promis strampeln sich bei brütender Hitze ab

Stadthagen (mw). Zum zehnten Mal hat der Turn- und Sportverein Schwarz-Weiß Enzen das "Radrennen rund um den Festplatz" in Stadthagen ausgerichtet. Bei hochsommerlicher Hitze haben am Sonntag mehr als 240 Radsportler in verschiedenen Kategorien teilgenommen und unter den Augen der zeitweise mehr als 150 Besucher ihre Runden gedreht.

Auftakt des "Radrennens rund um den Festplatz" war das Prominentenrennen, bei dem Vertreter der lokalen Wirtschaft, Politik und verschiedener Institutionen in die Pedale traten. Die Resonanz war jedoch - zumindest am Mittag - aufgrund der enorm hohen Temperaturen eher bescheiden: Unter den Augen von rund zwei Dutzend Zuschauern wagten sich sechs Promi-Radler um 11.45 Uhr in die Hitzeschlacht. "Es ist ein bisschen wenig", bedauerte Margret Stielow diesen Umstand. Sicher sei die große Hitze für das relativ geringe Interesse ursächlich. Mit einem Campingstuhl hatte es sich die Enzenerin an der Rennstrecke gemütlich gemacht. Dem sportlichen Ehrgeiz der Lokalprominenz tat dies jedoch keinen Abbruch. "Der Beste soll gewinnen", verkündete Michael Joop, Vorstandsmitglied der Volksbank Hameln-Stadthagen, bevor er mit einem eher betagten Herrenfahrrad an die Startlinie fuhr. Auf das Signal des Moderators Henning Tonn hin stemmten sich die sechs Radler in die Pedale, um danach die circa 3,2 Kilometer lange Strecke zu bewältigen. Bereits nach der ersten Runde hatten sich die fünf männlichen Pedalritter abgesetzt, während Ursula Schweer vom CDU-Stadtverband Stadthagen mit deutlichem Abstand folgte. "Frau Schweer, heute läuft's wohl ganz schön schwer", flachste Tonn, als die quasi als Quotenfrau beim Promi-Rennen Agierende die ersten 1,6 Kilometer gemeistert hatte. "Ich bin nicht durchtrainiert", flachste sie nach der Zieleinfahrt zurück. Und: "Wir haben ja die ganze Seilerstraße entlang Gegenwind gehabt." Den Sieg fuhr Jürgen Siegmann, Leiter des Stadthäger Finanzamtes ein, seit mehreren Jahren beim Prominentenrennen ungeschlagen. Am Nachmittag verzeichnete das Besucheraufkommen bei den Rennen der diversen Kategorien einen Anstieg, sodass schließlich zeitweise mehr als 150 Zuschauer den Start-Ziel-Bereich in der Büschingstraße säumten. Als "interessant" bezeichnete der Seggebrucher Reinhard Vogel die Rennsport-Atmosphäre. Er sei jedes Jahr Zaungast.




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