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Viele Aktionen in Bakede, Böbber und Egestorf

Premiere: „Tag der Ortschaft“ mit viel Engagement

BAKEDE/EGESTORF/BÖBBER. Die Ortschaft ist vielfältig, lebendig und kreativ – das sollte beim ersten Tag der Ortschaft in Bakede, Böbber und Egestorf deutlich werden. In den Dörfern wurde an vielen verschiedenen Orten am Sonntag gefeiert, gebastelt und gesungen.

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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Es war ein Tag, an dem viel Engagement zu sehen war. „Es imponiert mir, was hier geleistet wird“, erklärte ein stolzer Bürgermeister Hartmut Büttner an der Seite des Ortsbürgermeisters Rolf Wittich. Bereits zum Zeltgottesdienst mit Pastorin Nathalie Otte waren am Vormittag rund 100 Besucher zum Platz der Generationen gekommen.

Mit den Kindern Grafitti gesprüht

Der Platz am Ortsrand war Mittelpunkt der meisten Aktivitäten: Dort waren der Fassadenkünstler Ole Görgens mit Ben Ambrosius aus Hildesheim zu Gast und sprühten mit den Kindern Graffiti, konnten sich die Besucher mit einer Plakette am nun fertiggestellten Platzschild verewigen. Auf dem Parkplatz vor dem Schützenhaus fuhr am Sonntag außerdem der Bürgerbus ab und brachte die Besucher zu den verschiedenen Veranstaltungsorten – beispielsweise zu den Konzerten im Schaafstall in Egestorf oder zur Hüpfburg in Böbber.

Der Tag der Ortschaft beschränkte sich allerdings nicht auf die zentralen Plätze: In Bakede waren das Freibad, das Handwerkermuseum und auch die Star-Trek-Ausstellung frei zugänglich. „Das ist ne Menge Arbeit für uns“, gesteht Martin Netter von der Filmwelt-Ausstellung. Die persönliche Bitte von Wittich und die zahlreichen Anfragen, die Ausstellung an diesem Sonntag zu zeigen, hätten ihn aber schließlich dazu bewogen, die Tür zur Star-Trek-Ausstellung zu öffnen. Die Einladung nutzten viele, in der Halle an der Südstraße ging es zeitweise sehr eng zwischen Raumschiff-Brücke und Uniformen zu.

In Egestorf hatte der Schaafstall zu Kurzkonzerten eingeladen, außerdem waren das Schützenhaus und das Feuerwehrgerätehaus geöffnet. Selber Singen konnte man außerdem im Dorfhaus: Matthias Ballmaier formte mit Keyboard und eigener Stimme einen einzigartigen Dorfchor. Spontan hatten sich außerdem noch „Lizbeth und Freda“ auf den Weg gemacht, um in Kittelschürzen Besucher in Egestorf zu veralbern.

Viele Aktionen, wenige Besucher

Den zahlreichen Aktivitäten und den vielen ehrenamtlichen Helfern zum Trotz zeigten sich einige ein wenig über die Premiere enttäuscht. Anwohner und Aktive hatten vereinzelt auf mehr Besucher gehofft. Zumindest zur Mittagszeit hatten beispielsweise noch nicht viele den Weg zum Platz der Generationen in Bakede gefunden – abgesehen von den rund 100 Besuchern des Gottesdienstes.

Auch der extra eingesetzte Bürgerbus wurde bis dahin nicht in Anspruch genommen. Hinzu kam, dass die Anwohner überwiegend zu den Aktionen im eigenen Dorf kamen – und nur vereinzelt zu den Nachbarorten reisten, um zu sehen, was dort angeboten wurde.



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