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"Galerie Innenstadt" vom 9. bis 17. November / 19 Künstlerinnen und Künstler stellen aus

Premiere für drei Damen aus dem Extertal

Rinteln (wm). Es ist schon ein bewährtes Rezept: Kunst gegen Herbst-Tristesse. Wie im Vorjahr laden "Pro Rinteln" und Rintelns Einzelhandel vom 9. bis zum 17. November zur "Galerie Innenstadt" ein. 19 Künstlerinnen und Künstler stellen in Schaufenstern und Geschäften aus.

Maria und Lena Wiechers stellen ihre Bilder in der Baby-& Kinder

Neben bekannten Künstlern aus Rinteln sind dieses Mal erstmalig auch Malerinnen aus Lippe dabei - traditionsreicher Einzugsbereich für die Weserstadt. Stadtmanagerin Annette Achilles hat die Künstlerinnen in diesem Sommer bei den "Offenen Ateliers Lippe" entdeckt. Carmen Zimbehl (Lage, Barbara Jankowska (Detmold), Ulla Gowag , Christiane Rossknecht und Edith Hausstätter (Extertal), sind in der Kunstszene in Nordrhein-Westfalen keine Unbekannten. Erstmals dabei sind auch Gabriele Karpenstein aus Niedernwöhren mit Specksteinarbeiten und Britta Kollenda aus Rinteln, die Bilder zeigt. Eine Sonderstellung nehmen Maria und Lena Wiechers aus Nieheim mit ihren Bildern ein, die in der Baby-& Kinderstube in der Mühlenstraße und bei "Kid's Fashion" in der Klosterstraße zu sehen sind: Lena ist zehn Jahre und Maria sieben Jahre jung, und die beiden malen tolle Bilder. Die "Galerie Innenstadt" eröffnet am Freitag, 9. November mit einer Laudatio von Peter Weber, dem Vorsitzenden des Rintelner Kunstvereins um 18.30 Uhr im Foyer der Volksbank, Klosterstraße. Es stellen aus: Ute Aron , gelernte Heilpraktikerin, hat im August bereits in der Sparkasse ausgestellt, 13 ausdrucksstarke Acrylbilder - eine Bilanz ihrer 13 Jahre in Rinteln. Ein Großteil ihrer Familie und ihre vier erwachsene Kinder leben in Duisburg. Bettina Bradt arbeitet unter anderem mit Acrylfarben und war zuletzt in einer Ausstellung der Domänenburg in Aerzen zu sehen. Monika Dittrich ist Buchautorin, Bilder- wie Wandmalerin. Ein Bestseller wurde ihre Geschichte eines Bären, der sich auf den Weg nach Kanada macht (ein Kompass ist am Buch angehängt). Andrea Eilers kennen Rintelner Eltern von ihren Malkursen beim Kinderschutzbund. Gisela Gührs muss man Rintelnern nicht vorstellen - ihre Flügelhemden waren lange in der Bäckerstraße zu besichtigen, sie hat bei Tiefensee ausgestellt und war zuletzt in Hameln bei der Gemeinschaftsausstellung "Wunschwelten" der "arche"-Künstler mit ihrer "Grünen Grotte" dabei, bei der Herbstausstellung mit Gartenfundstück "Weißer Herbst". Esther Hansen war im Oktober mit einem Stand "Design + Ideen" auf der Infa in Hannover vertreten, der weltgrößten Erlebnis- und Einkaufsmesse. Edith Hausstätter hat mit ihrem dynamischen Schwimmer bei einer Ausstellung im Fitnessstudio "Impuls Sport" bei vielen Betrachtern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Frieder Korff , lange Jahre in der Kommunalpolitik wie bei der Glashütte tätig, ist überregional bekannt durch die von ihm hier bekannt gemachte "Fusing"-Technik, das Zusammenfügen verschiedener Elemente - und Glas ist immer dabei. In Amerika gibt es inzwischen eine regelrechte Studio-Glas-Bewegung. Korff leitet eigene Kurse an der Glashütte Gernheim bei Minden und ist engagiert im geplanten Glashaus in Bad Münder. Günther Manthe y (bei Glas- und Rahmen Pape, Enge Straße) ist noch einer der wenigen Künstler, die mit der Staffelei draußen in der Natur anzutreffen sind. Er hat schon das herbstliche Lichterspiel auf den Kiesteichen in Deckbergen gemalt, Gassen in Rinteln, verschneite Bauernhäuser. Der Kunstmaler und Grafiker im ganz klassischen Sinn wohnt in Kleinenwieden und ist Rintelnern aus vielen Ausstellungen gut bekannt. Britta Samsen-Huch werden wenige vom Namen her kennen, ihre Kunst schon: Die steht nämlich im Ostertor-Kreisel in Hessisch Oldendorf - vier schwere Eisenteile . Brunhilde Senkel , eine waschechte Berlinerin, die 1993 nach Rinteln gezogen ist, hat ihre Aquarelle, vor allem bezaubernde Blumenbilder, unter anderem bereits in der Rathaus-Galerie gezeigt. Manfred Tiefensee , als Galerist noch in bester Erinnerung, kennen alle aktuell durch seinen "Handbaum", das Symbol-Motiv für den "Tag der offenen Tür im Industriegebiet Süd" im September.

Installation von Gisela Gührs, zu sehen bei "Pro Rinteln".
  • Installation von Gisela Gührs, zu sehen bei "Pro Rinteln".
Edith Hausstätter nannte das Bild "Frauen in Libyen".
  • Edith Hausstätter nannte das Bild "Frauen in Libyen".


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