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Positive Entwicklung in Nettelrede und Luttringhausen

NETTELREDE. Trotz der Bauarbeiten am Katzenteich, der Verengung an der Tempsstraße und auch der voraussichtlichen Schließung der Feuerwehr in Luttringhausen, ist Ortsbürgermeister Gerd Ahrens äußerst zufrieden mit der Entwicklung 2017. 2018 soll nun die Böbbersche Straße zwischen B442 und Tempsstraße saniert werden.

Etwas über die Hälfte: Ortsbürgermeister Gerd Ahrens sieht Nettelrede und Luttringhausen auf einem guten Weg. Foto: Dittrich
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

Grund zum Diskutieren und Streiten gab es im auslaufenden Jahr genug in Nettelrede. Das weiß auch Gerd Ahrens, Ortsbürgermeister von Nettelrede und Luttringhausen. Doch trotz der Bauarbeiten am Katzenteich, der Verengung an der Tempsstraße und auch der voraussichtlichen Schließung der Feuerwehr in Luttringhausen ist Ahrens äußerst zufrieden mit der Entwicklung.

Dass im April die Bagger beim Katzenteich anrollten und damit Fakten in Sachen Straßenerschließung schufen, wurde aus Ahrens Sicht längst Zeit: „Es hat endlich funktioniert.“ Auch wenn er Verständnis für die Anwohner hat, die teilweise große Summen zahlen müssen (wir berichteten), für das Dorf sieht er Vorteile: Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch die Bushaltestelle an die Kreisstraße versetzt – und erhielt ein nagelneues Wartehäuschen sowie einen behindertengerechten Einstieg. Ein paar Bäume wurden noch in den vergangenen Wochen gepflanzt, andere Restarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. An die Baumaßnahme kann also ein Haken dran.

Gleiches gilt aus seiner Sicht für die Tempsstraße: Die Verengung der Fahrbahn hatte für Ärger gesorgt. Der Anwohner, der den Streifen an seiner Wohnung nicht mehr für die Straße zur Verfügung stellen wollte, sah sich Anfeindungen ausgesetzt, denn große landwirtschaftliche Maschinen und breite Lastwagen mussten von nun an einen Umweg fahren – über den erst später fertiggestellten Katzenteich. „Für den Verkehrsfluss im Ort ist das aber wesentlich besser“, erklärt Ahrens – auf der Kreisstraße habe sich der Verkehr sogar ein wenig beruhigt, große Fahrzeuge würden schließlich vorher abbiegen. Außerdem habe die Stadt inzwischen etwas nachgebessert, sodass zumindest Rettungswagen wieder Kirche und Dorfgemeinschaftshaus über die Tempsstraße erreichen können. Entsprechend ist für den Ortsbürgermeister das Wasserglas, bezogen auf beide Dörfer, mehr als halbvoll: „Wir haben etwas mehr geschafft als erhofft.“

In die Zukunft blickt Ahrens in Sachen Straßenausbau auch positiv: Die Böbbersche Straße zwischen B442 und Temps-straße wurde für 2018 in den Haushalt aufgenommen – in zwei Schritten soll sie saniert werden. „Dann sind unsere größten Sorgenkinder weg“, freut sich Ahrens. Was ihn allerdings weiter beschäftigt, ist die Straße in Richtung Luttringhausen: Straßenlaternen entlang des Weges wurden erneut abgelehnt. „Der Weg ist in der Dunkelheit sehr gefährlich“, erklärt Ahrens. Weder Laternen noch einen Gehweg gibt es an der Straße, die die beiden Orte verbindet. „Wir brauchen dort eine Lösung, egal wie die aussieht.“

Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen, die in Luttringhausen und Nettelrede für 2018 bereits geplant sind und bei denen Ahrens wieder auf viele Besucher aus beiden Dörfern hofft. Mit 40 Terminen sei der Veranstaltungskalender schon wieder prall gefüllt: „Das zeigt: Da ist eine ganze Menge Leben drin.“

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