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Rückblick und Vorschau auf der Jahresversammlung

Posaunenchor beginnt Bläserausbildung

GROßENWIEDEN. Zu ihrer traditionellen Jahresversammlung trafen sich die Bläserinnen und Bläser des Posaunenchores Großenwieden im Gemeindehaus der Kirchengemeinde.

V. li.: Rainer Julitz (Chorleiter), Anke Bredemeier, Kathrin Stemme, Heinz Struckmeier, Günter Hage, Jürgen Fricke, Erwin Ruhe und Kerstin Julitz. FOTO: Claudia Schiolko/PR

Gemeindepastorin Dayana Hawkins richtete Dankes- und Grußworte an den Chor für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Anschließend gab sie jeder Bläserin und jedem Bläser ein „Küsschen“ – dies allerdings nur als Süßigkeit aus Schokolade. Danach erinnerte Chorleiter Rainer Julitz an wichtige Termine des zurückliegenden Jahres und gab eine Vorschau auf das laufende Jahr.

Nachdem im Jahr 2016 das 90-jährige Bestehen des Posaunenchores gefeiert werden konnte, verlief das Jahr 2017 insgesamt etwas ruhiger. 39 Chorproben und 29 öffentliche Einsätze absolvierte der Posaunenchor. Zwei Bläser, Erwin Ruhe und Oskar Schrader, haben sich 2017 aus dem aktiven Musikerleben aus Altersgründen zurückgezogen und wurden gebührend mit einem Präsent verabschiedet. Ein neuer Bläser, Jürgen Fricke aus Hessisch Oldendorf, ist im Laufe des letzten Jahres zum Chor gestoßen, dem nun aktuell 21 Bläserinnen und Bläser angehören. Im Durchschnitt nahmen circa 16 Musikerinnen und Musiker an den Proben und circa 13 Musikerinnen und Musiker an den öffentlichen Einsätzen teil. „Das ist eine tolle und in dieser Form seit Jahren auch schon stabile Beteiligung und ein bemerkenswertes Engagement der Bläserinnen und Bläser“ bedankte sich Julitz. Zu allen kirchlichen Festtagen war der Posaunenchor im Gottesdienst vertreten, er spielte in Seniorenheimen, traditionell zu den hohen Geburtstags- und Ehejubiläen der Mitbürger im Ort, begleitete Konfirmationsgottesdienste und absolvierte vielfältige Einsätze zur Advents- und Weihnachtszeit. Doch nicht nur geistliche Musik präsentierte der Posaunenchor. Zum traditionellen Flaggenhissen mit Maikonzert an der Großenwiedener Weserpromenade, zum Felgenfest und zum Oktoberfrühschoppen des Schützenvereins wurde zünftige Blasmusik gespielt.

Das Jahr 2018 beginnt mit einer Schnupperstunde, um neue Bläserinnen und Bläser für den Chor zu gewinnen. Am 26. Januar wird es in der Zeit von 17 bis 18 Uhr für musikinteressierte Anfänger Gelegenheit geben, im Gemeindehaus verschiedene Instrumente des Chores auszuprobieren. Es sind Kinder ab einem Lebensalter von circa 9 bis 10 Jahren angesprochen und natürlich auch Jugendliche und Erwachsene. Man ist nie zu alt, um noch ein Instrument zu lernen, so Chorleiter Julitz, und damit ist jeder Interessent, gleich welcher Konfession, herzlich gern gesehen. Die Ausbildung im Chor ist gratis und auch Instrumente und Zubehör können bei Bedarf kostenfrei gestellt werden.

Neben diesem wichtigen Termin konnte Rainer Julitz auch für das laufende Jahr 2018 wieder einen gefüllten Terminkalender präsentieren. Neben den stetigen Einsätzen in Gottesdiensten, Ständchen zu privaten Feiern und den zahlreichen Einsätzen zur Weihnachtszeit werden auch wieder Kreisproben mit den Landesposaunenwarten angeboten.

Den aktiven Musikern und ihren Familien dankte Chorleiter Rainer Julitz für ihr musikalisches Engagement und Heinz Struckmeier für die zuverlässige Versorgung mit Getränken zu den Chorproben. Anschließend überreichte er Präsente an die fleißigsten Bläser. Am häufigsten nahm Anke Bredemeier an Chorproben und Auftritten teil. Den zweiten Platz teilten sich Kerstin Julitz und Günter Hage und am dritthäufigsten war Kathrin Stemme für den Chor aktiv. Sie alle erhielten für ihren Einsatz kleine Präsente überreicht. Mit einem reichhaltigen Abendessen und einem anschließenden gemütlichen Beisammensein klang die Jahresversammlung aus.PR

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