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Konzert einer in Ostwestfalen gern gesehenen Band am Samstag, 22. Januar

Poppoeten im Lügder Klostersaal: Aleas Plastikblumen blühen immer

Lügde. Alea ist zurück: Die Poppoeten dieser Band gastieren auf ihrer Comeback-Tournee auch an ausgewählten Orten ihrer ostwestfälischen Heimatregion, so zum Beispiel am Samstag, 22. Januar 2011 um 20 Uhr im Klostersaal Lügde in der Reihe „Kultur im Kloster“.

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Mehr als sieben Jahre Kunstpause hat es gedauert, um die neuen Pflänzchen reifen und wachsen zu lassen, und nun begeistern neue Songs und die Alea-Klassiker die eingeschworene Fangemeinde ebenso wie die neuen Anhänger dieser poetischen Popmusik. Alea ist ein musikalisches Lebensgefühl, das Generationen verbindet und Menschen vereint, die gerne in dieser einzigartigen Mischung aus Chanson, Jazz und Weltmusik schwelgen. Denn so halten es zumindest die vier Musiker von Alea: Ihre Plastikblumen blühen manchmal laut und kräftig, manchmal leise und zerbrechlich, mal schön, mal schräg, mal hell, mal dunkel, stets bunt – und eben täuschend echt. Mit viel Liebe zum Detail geschaffen, entwickelt sich dabei manchmal um sie herum ein Eigenleben, das die Seele berührt. Und das Schöne an Kunstblumen ist ja, dass sie das ganze Jahr blühen können – zeitlos, ohne Gießen, ohne Dünger. Einfach nur hinsetzen, zuhören, genießen und sich verzaubern lassen von Aleas Plastikblumen.

Die Gruppe Alea unternimmt skurril-poetische Klangreisen durch imaginäre Welten. Auf ihrer neuen, fünften CD und der dazugehörigen Tournee durchstreifen die Musiker wieder ihren ganz eigenen Musikgarten: Dort züchteten und bastelten sie an ihren Blüten und ernteten jetzt einen Strauß voll bunter Blumen – Plastikblumen, die dem neuen Werk den Namen gegeben haben. Die Musikgärtner sind sich dabei der Begrenztheit, aber auch der Freude von Kunst und Kunstblumen bewusst und verbeugen sich damit vor dem wirklichen Leben. Denn das passt nun mal nie ganz in einen Dreieinhalb-Minuten-Song.

Sänger und Trompeter Andreas Philipzen zelebriert zusammen mit seinen beiden Brüdern Peter (Gitarre) und Matthias (Schlagzeug) sowie dem Bassisten Carsten Hormes seine entrückte, meditative Version von erlesener Popmusik. Das ist Musik, die am besten bei den Livekonzerten zur Geltung kommt und der man sich nicht mehr entziehen kann. Alea gibt es seit 1984. Die Band war Bundesrockfestivalsieger und auf Konzertreisen fürs Goethe-Institut in Portugal und Spanien. Die Gruppe bekam 1999 den Publikumspreis „Neues deutsches Chanson“ und 2001 den Nachwuchspreis „Junge Songpoeten“ des Bayrischen Rundfunks.

Eine Mischung aus Chanson, Jazz und Weltmusik: Alea verführt die Konzertbesucher mit einem wundervollen Sound.

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