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Wargel informiert sichüber Konzept

Polizeipräsident: Jugendfeuerwehr gilt als beispielhaft

Bad Nenndorf (bab). Die Schaumburger Kreisjugendfeuerwehr gilt bei der Polizeidirektion Göttingen als beispielhaft. Für das Konzept der Jugendfeuerwehr will Polizeipräsident Hans Wargel auch bei den anderen Landkreisen innerhalb der Direktion werben. Das kündigte er bei einem Besuch bei Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann in Bad Nenndorf an.

So ein Lob hört wohl jeder gerne, erst recht aus dem Mund eines Präsidenten. Als "herausragend" und "beispielhaft" wertet Hans Wargel, Chef der auch für den Kreis Schaumburg zuständigen Polizeidirektion Göttingen, die Nachwuchsarbeit der Schaumburger Feuerwehr. Was die Kreisfeuerwehr auf die Beine stelle,zeige bereits das Zeltlager in Rinteln mit seinen 1600 Jugendlichen Teilnehmern. "Das hat mich hellhörig gemacht", begründet Wargel sein Interesse an der Nachwuchsarbeit der Schaumburger Feuerwehren. Eigentlich sei er von Lohmann zum Zeltlager eingeladen worden, aber wegen eines anderen Termins verhindert gewesen. Nun hat der Polizeipräsident den Besuch nachgeholt und Lohmann in Bad Nenndorf getroffen. Auch Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote und der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der Kreis-Jugendfeuerwehr, Daniel Jakschik, waren dabei, um Wargel das Konzept der Nachwuchsarbeit zu erläutern. Da die Polizeidirektion seit Wegfall der Bezirksregierungen auch für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig ist, wurde Wargel vom Dezernatsleiter Klaus Wickboldt und von Regierungsbrandmeister Reinhard Meyer begleitet. Lohmann und Wargel sehen die Jugendförderung als unerlässlich an, da eine gute Nachwuchsarbeit der Garant für einen stabilen Bestand bei der aktiven Feuerwehr bedeute. Da diese in Schaumburg vorbildlich funktioniert, wie die Polizeispitze meint und durch Zahlen belegte, möchte Wargel die Konzepte auf andere Landkreise übertragen. "Ich werde mit anderen Führungskräften in meiner Direktion reden und bei ihnen werben", sagte er nachdem er sich das Konzept eingehend erläutern lassen hatte. Auch dieüberdurchschnittliche Zahl an Mitgliedern bei der Kinderfeuerwehr beeindruckte den Polizeipräsidenten. Aspekte guter Jugendarbeit in der Feuerwehr seien soziale, sozialstabilisierende und kriminalpräventive Funktionen, zählte Wargel auf. Es stehe zwar die inhaltliche Arbeit im Vordergrund aber auch organisatorische Grundlagen und Finanzierung wie Sponsoring. Lohmann führt den Erfolg der Schaumburger Jugendfeuerwehr auf die stark vernetzte Teamarbeit zurück, die von vielen Ehrenamtlichen geleistet werde und das Gemeinschaftsgefühl präge. "Das ist der Schlüssel zum Erfolg." "Es sind sehr, sehr viele kleine Zahnräder, die ineinanderfassen", beschrieb Grote die Schaumburger Struktur. Für den Erfolg müssten breit angelegte Netzwerke gebildet werden, erklärte Lohmann. Kreis, Städte, Gemeinden und Wirtschaft müssten dabei an einem Strang ziehen. Wenn man Jugendarbeit in der Feuerwehr machen wolle, "dann muss man das so machen wie in Schaumburg", war Wargel sich nach seinem Besuch sicher. Ohne die Arbeit derübrigen sieben Landkreise in seiner Zuständigkeit herabzuwürdigen, wolle er das als Botschafter vermitteln.




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