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Polizei warnt vor Trickbetrügern - Bürger sollen Verdächtiges melden

Am Mittwoch kam es vor der Bankfiliale Am Grünen Brink, in Springe zu einem Trickdiebstahl. Der 77 jährigen Geschädigten wurden 500 Euro in Scheingeld aus dem Portemonnaie entwendet. Die Geschädigte wurde vor der Bank von einer ca. 25-30 Jahre alten Frau angesprochen. Die Frau war sehr klein (ca. 155 cm) trug einen Pferdeschwanz, war kräftiger Statur, bekleidet mit einer Strickjacke und sprach nur gebrochen Deutsch. Diese gab an, dass sie Geld für ein Taub-/Blindenheim sammeln würde. Nachdem die Geschädigte ihr 2 Euro gab, bat die Täterin darum dies Geld in kleinere Münzen zu wechseln. In diesem Moment muss der unbemerkte Zugriff der Täterin auf das Scheingeld erfolgt sein. Die Geschädigte bemerkte den Verlust erst eine halbe Stunde später beim Einkauf.
Ein aufmerksamer Bürger, der von der späteren Täterin angesprochen wurde, hatte sich umgehend auf dem Polizeikommissariat gemeldet und die verdächtige Frau gemeldet. Obwohl die Polizei sofort reagierte und mit mehreren Fahrzeugen fahndete, kam es unmittelbar nach der Meldung zu dem besagten Diebstahl. Daraufhin wird sich die Täterin sofort mit der Beute abgesetzt haben, vermutet die Polizei. Sie sucht nun Zeugen, denen die Täterin möglicherweise aufgefallen ist und ggf. kann jemand Angaben darüber machen, ob sie in ein Fahrzeug gestiegen ist.
In diesem Zusammenhang weist der Kontaktbeamte der Polizei Springe, Jens Günther, eindringlich daraufhin, gegenüber Spendensammlern skeptisch zu sein. "Lassen sie sich einen Ausweis zeigen, hantieren sie vor den Sammlern nicht mit ihrer Geldbörse, weisen sie die Personen deutlich an Distanz zu wahren, lassen sie sich auf keinen Fall umarmen" gibt der Kontaktbeamte Verhaltenstipps. Die Bürger sollten sich umgehend bei der Polizei melden, so Oberkommissar Günther: So gut das Verhalten des Erstmelders zu der Spendensammlerin war, so habe die Geschädigte des Trickdiebstahls die Polizei erst am Nachmittag über den Verlust informiert. Auch ein Fall in Bennigsen vom Mittwoch bestärkt Günther in seiner Annahme, in diesem Bereich stärker präventiv zu wirken. Eine Frau beobachtete demnach mittags in Bereich Hainhopenweg eine dunkel gekleidete Person, die in verdächtiger Weise um eine Scheune schlich. Die Scheune dient als Unterstellplatz für Wohnmobile. Gegen 17 Uhr informiert sie dann ihren Mann über die Beobachtung und beide entschieden sich eine weitere Stunde später dazu, die Polizei zu informieren. Glücklicherweise ist es dort nicht zu strafbaren Handlungen gekommen.
Der Appell vom Kontaktbeamten Günther: "Melden sie verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei. Gerade wenn sie eine Unsicherheit verspüren, ob das ein Fall für die Polizei ist, rufen sie auf der Wache an und teilen ihre Wahrnehmungen mit". "Wählen sie den Notruf 110 immer dann, wenn umgehend polizeiliches Erscheinen notwendig ist. Die Nummer der Polizei in Springe, die rund um die Uhr erreichbar ist unter 05041-94290 immer dann, wenn sie im Vorfeld strafbarer Handlungen etwas Verdächtiges melden wollen oder einen Rat brauchen" .
Für weitere Fragen zu präventiven Themen steht der Kontaktbeamte Jens Günther unter 05041-9429-110 zur Verfügung.



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