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Polizei überrascht: Münderaner hat „scheinbar nichts gelernt“

BAD MÜNDER/BAD PYRMONT. „Scheinbar nichts gelernt“, so die Polizei Bad Pyrmont, hat ein 32-Jähriger aus Bad Münder. Die Beamten hielten ihn am Mittwochabend wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes in Bad Pyrmont an – an fast derselben Stelle, an der der Mann vor einem Jahr einen Unfall gebaut hatte.

Am Donnerstag gegen 18.50 Uhr hatte die Polizei Bad Pyrmont im Bereich Obere Straße im Ortsteil Löwensen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. In der dortigen Tempo-30-Zone hatte es vor einem halben Jahr einen Unfall gegeben – ein damals 31-jähriger Mann aus Bad Münder hatte im Juli 2020 ohne Führerschein, dafür aber unter Drogeneinfluss mit seinem Wagen einige Meter Zaun zusammengeschoben und war dann vor einen Baum gefahren. Bei der Kontrolle am Donnerstag seien die Beamten daher „etwas überrascht“ gewesen, so die Polizei, „als sie einen Golf wegen einer gefahrenen Geschwindigkeit von vorwerfbar 46 km/h anhielten. Fahrer und Halter war der 32-jährige Unfallfahrer aus Bad Münder, vom Juli des letzten Jahres“.

Der Mann habe den Geschwindigkeitsverstoß sofort eingeräumt, sowie auch den Umstand, dass er weiterhin nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sei, teilt die Polizei weiter mit. Auch die Frage nach einem Betäubungsmittelkonsum gab der Mann zu, nachdem im Fahrzeug noch geringe Restmengen gefunden worden waren. „Der Umstand, dass der Pkw über keinen Versicherungsschutz verfügte, rundete das fatale Bild noch ab“, fügt die Polizei hinzu. „Von dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde, wenig überraschend, untersagt.“ Nun erwartet den Münderaner ein weiteres Strafverfahren.




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