weather-image
26°

Polizei: 2015 weniger Straftaten

Die Polizei hat am heutigen Dienstag ihre Kriminalstatistik vorgestellt. Das heimische Kommissariat bearbeitet 2015 insgesamt 1622 Straftaten - 158 weniger als im Vorjahr. Die Beamten konnten nach eigenen Angaben 66,09 Prozent aller Taten aufklären - ein besserer Wert als 2014 (64,38). Die Aufklärungsquote liege damit wieder über dem Landesdurchschnitt.

 

Insbesondere bei den Diebstahlsdelikten sei ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen, da die Wohnungseinbruchdiebstähle jetzt zentral bearbeitet werden. Im PK Springe mussten hier lediglich 600 Taten bearbeitet werden (Vorjahr 718). Auffällig weniger wurde demnach in Geschäfte, Büro- oder Lagerräume eingebrochen. 2014 gab es noch 67 Taten, im letzten Jahr lediglich 36. Insgesamt 46 Pkw-Aufbrüche wurden angezeigt, hierbei 30 im Bereich Springe und 16 im Bereich Pattensen. Die Kommunen wurden auch im letzten Jahr von größeren Aufbruchserien verschont. Die Anzahl der Fahrraddiebstähle ist leicht auf 88 Fälle gestiegen, 59 in Springe, 29 in Pattensen.

 

Besonderes Augenmerk wurde im letzten Jahr wieder auf die Verhinderung von Wohnungseinbrüchen gelegt. Im Streifenkonzept der Polizei Springe nimmt dies eine zentrale Rolle ein. Durch Fachvorträge und Informationsveranstaltungen sowie Beratungen zu Sicherungsmöglichkeiten der Häuser soll die Bevölkerung weiterhin sensibilisiert werden. Bearbeitet wird diese Kriminalität in der Polizeiinspektion Garbsen von einer speziellen Ermittlungsgruppe. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Springe ereigneten sich 95 Taten von denen 25% aufgeklärt werden konnten. In Springe gab es 79 Wohnungsaufbrüche, während in Pattensen im Jahr 2015 lediglich 16 Taten zu verzeichnen waren.

 

Die Betrugskriminalität ist leicht von 319 auf 307 Taten gesunken. Die Ermittlungen insbesondere im Bereich Internetkriminalität sind oftmals sehr aufwändig und schwierig. Dieser Deliktsbereich stelle die Mitarbeiter ständig vor neue Herausforderungen, da immer wieder neue Varianten auftreten.

 

Die Ermittlungsverfahren bei der Betäubungsmittelkriminalität haben sich mit 89 bearbeiteten Fällen im Jahr 2015 nahezu halbiert. Dies dürfte allerdings die Realität nur unzureichend abbilden. Aus Befragungen von Jugendlichen wird deutlich, dass der Konsum vorwiegend von Marihuana weit verbreitet ist. Sogenannte "Harte Drogen" wie Heroin und Kokain spielten in Springe offenbar keine Rolle, so die Polizei.

 

Bei den Rohheitsdelikten bewegen sich die Zahlen wieder auf dem Niveau des Jahres 2013. Insgesamt wurden 246 Straftaten bearbeitet. Hierunter werden Raub- und Körperverletzungsdelikte erfasst. In diesen Bereichen konnten über 92% aller Taten geklärt werden.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt