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Asphalt-Feinbeton statt "Dünne Schichten" für Rübekampstraße

Politik: Bei Ausbau nicht sparen

Rodenberg (bab). Der Stichweg Unter den Fischteichen wird nun gepflastert. Dafür sprach sich der Wegeausschuss aus. Außerdem soll die Fahrbahn in der Rübekamp straße erneuert werden. Wann der restliche Abschnitt des Bürgersteiges an der Windmühlenstraße fertig wird, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Für die Jakobistraße kann die Verwaltung jetzt ebenfalls die Sanierung planen, denn die Grenzverläufe seien ermittelt worden, wie Jörg Döpke vom Bauamt berichtete.

Die Rübekampstraße wird nicht im günstigen DSK-Verfahren (Dünne Schichten im Kalteinbau) saniert, sondern mit einer rund doppelt so teuren, aber robusteren Asphalt-Feinbetondecke versehen. Das veranlasste CDU Fraktionssprecher Carsten Schulz dazu, warnend den Zeigefinger zu heben. "Liebe Freunde, wir haben bald nichts mehr", verwies er auf die schmelzende Rücklage. "Ist das unbedingt nötig?" Immerhin sei die Rübekampstraße keine Durchgangsstraße. Schulz verwies auf die zusätzlichen Kosten, die schon durch andere Projekte in der Stadt angefallen seien. "Und jetzt geben wir nochmal 14- bis 15 000 mehr aus. Ich werde mich nicht dagegen stemmen, habe aber die Kosten im Auge." Ausschussvorsitzender Günter Altenburg (CDU), Andreas Koppitz (CDU) und Ralf Sassmann (WGR) vertraten die Ansicht, dass es mehr Sinn mache, mehr Geld auszugeben und dafür eine längere Haltbarkeit der Fahrbahn zu bekommen. Auch Peter Friedrichkeit von der SPD-Fraktion setzte auf bessere Qualität. "Wir wollen uns ja keinen Luxus pur gönnen", aber vor Flickwerk solle man sich hüten, riet er. Dann hätten die Stadt das auch schon in der Masch anders machen müssen, sagte Schulz, stimmte aber wie angekündigt dem Beschlussvorschlag zu. Rund 28 000 Euro kostet der Ausbau der Rübekampstraße. Auf SPD-Antrag war auch der Bürgersteig an der Windmühlenstraße wieder einmal Thema im Ausschuss. Friedrichkeit drängte darauf, diesen nun endlich fertigzustellen. "Die CDU hat gesagt, 2008 machen wir es", sagte Friedrichkeit. Ralf Sassmann (WGR) schlug schließlich vor, ihn in Angriff zu nehmen, wenn aber nicht genug Geld vorhanden sei, das Ganze auf 2009 zu verschieben. Nicht mehr verschoben wird der Endausbau der Stichstraße Unter den Fischteichen. Dort wird in diesem Jahr rot-geflammtes Rechteckspflaster verlegt. Die Kosten beziffert die Verwaltung auf 15 000 Euro. Auch die Jakobistraße kann beizeiten in Angriff genommen werden. Döpke berichtete, dass die derzeitige Straße genau mit dem öffentlichen Grundstück übereinstimme. Es hatte in der Vergangenheit Unsicherheiten gegeben, was die Verläufe der privaten Grundstücke betrifft.



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