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Dorfgemeinschaftshaus: Gemeinde will Fassade der Gaube an der Hausmeisterwohnung sanieren

Pohle sagt Schimmel und Pilz den Kampf an

Pohle (bab). Die Gemeinde Pohle hat für die Dachsanierung des Dorfgemeinschaftshauses weniger ausgegeben als vorgesehen. Mit dem eingesparten Betrag sol l jetzt die Fassade der Gaube an der Hausmeisterwohnung saniert werden. Schimmel- und Pilzbefall haben sich bis in die Räume ausgebreitet.

Der Pohler Rat hat zugestimmt, die Fassade der Wohnung im Dorfgemeinschaftshaus zu sanieren. "Es sieht so aus, dass die Fassade marode ist", sagte Bauingenieur Cord- Heiner Becker. Der Apelerner hatte die Arbeiten am Dach des Hauses begleitet und dokumentiert und wurde gebeten, dem Rat die Situation in der Hausmeisterwohnung aus Expertensicht zu schildern. Die Nässe in den Wänden habe bereits zu Schimmelbildung innerhalb der Wohnung geführt. "Am stärksten ist der Schimmel im Badezimmer", hat Becker festgestellt. Auch die anderen Räume der Dreizimmerwohnung seien betroffen. Das konnten auch die Ratsmitglieder feststellen, die bei einem Ortstermin den Zustand der Wohnung inspiziert hatten. Becker eröffnete den Ratsmitgliedern zwei Möglichkeiten. Eine günstige, aber kurzlebige Methode sei, den Schimmel zu beseitigen, den Putz zu erneuern und überzustreichen. "Dann wird das nach zwei Jahren aber wieder auftreten", gab er zu bedenken. Für Beckers Vorschlag, der "Sinn machen würde", sprach sich dann auch der Rat aus: Die Gaube wird von Grund auf saniert, bekommt eine Dämmung und neue Fenster. Die Kosten dafür schätzt Becker nach Absprache mit Arno Fatzler von der Bauverwaltung auf rund 10 000 Euro. Wobei das Material nicht so sehr ins Gewicht falle, sondern die Arbeitsstunden. Durch die Architektur sei die Sanierung sehr lohnintensiv. Bürgermeisterin Gerlinde Mensching (CDU) teilte mit, dass die Sanierung durch die Ersparnis bei der Dachsanierung finanzierbar sei. Der Rat beschloss anschließend einstimmig, die erforderlichen Arbeiten auszuschreiben. Becker gab dem Rat noch Informationen zur weitgehend abgeschlossenen Dachsanierung. Der Glockenturm sei in einem schlechteren Zustand gewesen als erwartet. Der hölzerne Teil der Turmfassade wurde aus Lärche wieder hergestellt. Becker hat den alten Zustand des Dachs mit Fotos dokumentiert. Wie Men- sching mitteilt, werde das Gerüst am Dorfgemeinschaftshaus demnächst abgebaut. Der Keller, der ebenfalls Feuchtigkeitsschäden aufweist muss außerdem noch trockengelegt werden.




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