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Platz für ein neues Gewerbegebiet?

Eimbeckhausen/Rohrsen. Bad Münder verfügt bereits über einige Gewerbegebiete. Voll ausgelastet sind diese jedoch bei Weitem nicht. Offensichtlich sind sie für Gewerbetreibende nicht attraktiv genug und entsprechen „offenbar auch nicht dem wirtschaftlichen Zeitgeist der Unternehmer“, meint zumindest die CDU-Ratsgruppe. Aus diesem Grund wollen die Christdemokraten prüfen lassen, ob nicht in der Gemarkung Rohrsen und Eimbeckhausen ein weiteres Gewerbegebiet ausgewiesen werden kann.

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Die Fläche, die die CDU dabei im Auge hat, befindet sich an den Grenzen der Stadt beiderseits der B 442. In dem Antrag fordert Ratsgruppen-Cehf Hans-Ulrich Siegmund, der Stadtverwaltung den Auftrag zu erteilen, an dieser Stelle die Entwicklung eines Gewerbegebietes zu prüfen, geeignete Flächen zu benennen und die dafür notwendigen formellen Schritte einzuleiten. Kurzfristiges Ziel soll es sein, die Situation des vollen Gewerbegebietes an der Autobahn 2 in der Nachbarkommune zu nutzen und an der Stadtgrenze Bad Münders weitere Flächen autobahnnah anbieten zu können. Als potenzielle Nutzungen kämen Autohöfe oder Logistikanlagen infrage.

„Die Autohöfe und Raststätten an der Autobahn sind alle überfüllt und das Gewerbegebiet in Lauenau ist voll“, bekräftigt Siegmund. Bisher habe es die Stadt versäumt, „die wertvolle Nähe zur Autobahn“ zu nutzen. Dieses muss sich aus Sicht der CDU-Ratsgruppe ändern. Die bisherigen Gewerbegebiete müssten neu beurteilt und gegebenenfalls in ihrer Priorität abgestuft werden.

Als mittelfristiges Ziel sieht die CDU die Einnahme von Steuergeldern für die Stadtkasse sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Mit den Steuereinnahmen könnten andere bevorstehende städtische Projekte finanziert werden, so die Idee. „Nicht zuletzt ist das Ziel, die Kommune im unternehmerischen Sinne neu auszurichten und die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit weiter auszubauen und zu stabilisieren“, heißt es in dem Antrag.col



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