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Eheleute Dora und Kunrad sind frustriert

Plattdeutsches Theaterwochenende in Tündern

TÜNDERN. Plattdeutsches Kulttheaterwochenende der Theatergruppe des Vereins für Heimatpflege und Grenzbeziehung „Tundirum“: 270 Gäste besuchten die Vorstellungen in der „alten“ TSV-Halle. Musikalisch wurden die kurzweiligen plattdeutschen Theateraufführungen von den „Tiunegels“ umrahmt.

Eröffnet wurde der Abend von den Kindern der Plattdeutsch-AG der Grundschule Tündern. Sie wurden unter der Regie von Anke Kasting und Simone Köster begleitet, die gleichzeitig auch Schauspieler in dem Stück „Tapetenwechsel“ waren. Innerhalb von nur acht Wochen wurde das Stück einstudiert und traf großartige Zustimmung des Publikums. Die Aufführung handelt von einer Familie, die gerade umzieht. Bei dem Umzug kommen allerlei lustige Gegenstände zum Vorschein, wie zum Beispiel unerotische Schürzen, abgelaufener Camembert oder Ölkannen. Sophia Kelch, Flora Masur, Lana Vahlpagel, Johanna Isenhardt, Luisa Gips, Leni Kunkel und Fenja Manssen brachten die TSV-Halle mit ihrer Vorstellung zum Lachen.

Nach kurzer Pause öffnete sich der Vorhang für die Laientheaterspieler der plattdeutschen Theatergruppe. Mit schauspielerischem Talent traten Werner Plangemann alias Kunrad, Marlies Holste alias Dora, Detlev Berger alias Egon, Sabine Becker alias Lene, Dagmar Schuster alias Friedatante, Marcus Kelch alias Fraitschen, Gisela Scheel alias Herta und Irene Haywarth alias Irene auf die Bühne. Titel des Stücks: „Wo de Eine mee woschen is, is de Annere me afdruiget.“ Das Stück wurde ursprünglich von der verstorbenen Marlies Albrecht-Lübbe geschrieben und von der Theatergruppe entsprechend angepasst.

Das Stück spielte sich im „Wohnzimmer“ der schon lange verheirateten Eheleute Dora und Kunrad ab. Die sich vernachlässigt fühlende Ehefrau Dora und der ebenfalls frustrierte Ehemann Kunrad verband nur noch die Arbeit und der sprichwörtliche Geiz.




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