×
Seit 25 Jahren gibt es die Theatergruppe in Tündern

Plattdeutsches Kulttheater

TÜNDERN. Die beiden Veranstaltungen vom plattdeutschen Theaterabend der Theatergruppe des Vereins für Heimatpflege und Grenzbeziehung „Tundirum“ besuchten über 210 Personen in der TSV-Halle.

Sie machten somit das 25-jährige Jubiläum der Theatergruppe zu einem tollen Erfolg. Musikalisch umrahmt wurden die plattdeutschen Theateraufführungen von den „Tiunegels“.

Eröffnet wurde der Abend aber von den Youngsters. Mit der plattdeutschen Kindertheatergruppe, welche zwar noch nicht allzu lange besteht, aber den gestandenen Laienschauspielern in nichts nachsteht, ging es auf eine Reise nach Griechenland der Extraklasse. Unter Leitung von Anke Kasting und Simone Köster, die gleichzeitig Regie führten und als Schauspieler auf der Bühne standen, führten die Kinder Linus Berger, Amelie Köster, Fenja Manßen und Hanna Warzecha das Stück „Reiselust un Engelshoor“ auf.

Nach einer kurzen Pause hatten nun die „Oldstars“ die Chance, mit drei Sketchen das Publikum zu begeistern. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums handelte es sich bei den aufgeführten Sketchen um bereits bekannte und in der Vergangenheit aufgeführte Auszüge aus verschiedenen Stücken, die alle aus der Feder von Marlies Albrecht-Lübbe stammten. Marlies Albrecht-Lübbe, eine der prägenden Persönlichkeiten innerhalb der Theatergruppe, verstarb 2011. Frau Albrecht-Lübbe war nicht nur Regisseurin und Autorin, sondern auch Schauspielerin und hatte nach Aussage von Ortsbürgermeisterin Elke Meyer die Fähigkeit „…den Schauspielern ihre Rolle auf den Leib zu schreiben…“.

Mit gewohntem schauspielerischem Können begeisterten Hella Spraktis, Adolf Habenicht, Detlef Berger und Irene Hayword mit dem Stück „De Gaststäenkontrolleier“ das Publikum. Das Stück spielt in einer Gaststätte, in der die anwesenden Gäste und die Wirtin ihre eigenen Ziele verfolgen. Bis auf einen Bauern, der geradlinig seine eigene „Pfurche pflügt“.

Viel zu lachen gab es auch im zweiten Sketch „De Strauwitwer“. Hier spielte Heiner Albrecht-Lübbe zusammen mit Gisela Scheel ein Ehepaar. „Gustav“ kommt in Erklärungsnot, als seine holde Frau „Käthe“ verfrüht aus der Kur zurückkommt. Er muss ihr nun seine ganzen Frauengeschichten, während ihrer Abwesenheit erklären um zum Schluss die Versöhnung mit seiner Frau im gemeinsamen Ehebett feiern zu können.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit dem Stück „Wo de Laibe hennfallt“. Hier sollte im Standesamt ein Paar, welches von Marlies Holste und Adolf Habenicht gespielt wurde, von der Standesbeamtin Fr. Amtsrat, dargestellt von Dagmar Schuster, getraut werden. Während der Trauung verliebte sich jedoch der Burögehilfe Riemenschneider, gespielt von Werner Plangemann, in die Braut.

Herbert Habenicht bedankte sich bei der Regisseurin Ingrid Stoffregen sowie bei den Schauspielern für die tollen Leistungen. Weiterhin bedankte sich der Präsident des Heimatvereins bei allen freiwilligen Helfern, ohne die die Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre, den Tiunegels und für die Spende des Ortsrates Tündern.PR




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt