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Arbeitskreis gegründet / Kultur speziell im Blick / Konzept bis Ende des Jahres

Planung für "Zehntscheune" gestartet

Stadthagen (ssr). Die Planungen für eine Nutzung der "Zehntscheune" sind gestartet. Der zur Entwicklung eines Konzeptes von der Stadt eingesetzte Arbeitskreis hat erstmals getagt. Die Perspektive geht ganz überwiegend in Richtung Kultur und Veranstaltungen, aber auch (Teil-)Nutzungen im sozialen oder gastronomischen Bereich sindTeil der Überlegungen. Bis Ende des Jahres soll ein Vorschlag vorliegen.

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Mit der Nutzung der "Zehntscheune" sollen drei Oberziele verfolgt werden, wie der als Arbeitskreis-Leiter fungierende Bürgermeister Bernd Hellmann auf Anfrage die einmütige Überzeugung des Arbeitskreises darstellte: Die Attraktivität Stadthagens als Kultur- und Veranstaltungsort sowie die Zugkraft der Altstadt sollen gesteigert werden - letztlich ein Akt der Wirtschaftsförderung. Die "Zehntscheune" werde als "wertvolles Kleinod" und "zentraler Mosaikstein" im Weserrenaissance-Ensemble zwischen Martini-Kirche und Stadtgarten angesehen. "Wir haben auf absehbare Zeit jetzt die einmalige Chance, etwas daraus zu machen", verpasst Hellmann dem Projekt einen hohen Stellenwert. Nicht zuletzt spreche für ein entschlossenes Vorgehen, das Projekt umzusetzen, auch die wachsende Konkurrenz ähnlicher Veranstaltungsorte im Umland - etwa das Lauenhäger Bauernhaus oder der Gümmersche Hof in Lindhorst. In der zweiten Sitzung des Arbeitskreises Ende April soll eine Ideensammlung aufgestellt werden. Bis dahin wird eine statische Prüfung des historischen Gebäudes vorgenommen worden sein. Möglicherweise wird über den Sommer nach grundlegenden Vorgaben des Arbeitskreises ein Architekten- oder Investoren-Wettbewerb ausgeschrieben. Bis zum Herbst sollen den Ratsgremien Konzeptvorschläge unterbreitet werden. Ehrgeiziges Ziel ist es laut Bürgermeister, dass bis zum Ende des Jahres ein Nutzungskonzept steht. Stark im Blick sei im Arbeitskreis die Perspektive, die "Zehntscheune" für Veranstaltungen und Kultur zu nutzen. Vorgebracht worden seien aber auch die Stichworte Soziales und Gastronomie. "Möglicherweise sind da auch Verbindungen vorstellbar", so Hellmann. Falls sich Überlegungen in Richtung einer gastronomischen (Teil)-Nutzung erhärten würden, versicherte der Bürgermeister, "werden wir frühzeitig intensiv das Gespräch mit der ortsansässigen Gastronomie mit dem Ziel einer Zusammenarbeit suchen". Mit im Blick bei der Konzeptentwicklung sind die bereits bestehenden Veranstaltungsräume in Stadthagen, etwa die Aula des Ratsgymnasiums, der Ratskellersaal, die Alte Polizei und besonders die Festhalle. Aus Hellmanns persönlicher Sicht muss gerade die Problematik der Festhalle aber "nicht zwingend mit einem Nutzungskonzept für die ,Zehntscheune' zu tun haben". Zu unterschiedlich seien Größenordnung und Charakter der Gebäude. Mit Blick auf die "Zehntscheune" sei klar, "dass eine Nutzung nicht zum Nulltarif zu haben ist", räumte der Verwaltungschef ein, "aber wir werden auf Wirtschaftlichkeit achten."



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