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Anregungen und Kritikpunkte unserer Leser - und ein Appell für Tschernobylkinder

Plädoyers für den kurzen Dienstweg

Rinteln (ur). Kritisch sieht Manfred Friedrich generell jede Berichterstattungüber alltägliche Kriminalität, da er die Gefahr von Nachahmungstaten sieht. Dies gelte insbesondere für Beiträge über entsprechende Vorkommnisse in Schulen, so wie jetzt im Fall der Hauptschule, wo ein Zehntklässler wegen möglicher Eigen- und Fremdgefährdung zur medizinischen Behandlung inein Landeskrankenhaus eingeliefert wurde. Friedrich regt darüber hinaus aus seiner langen Erfahrung als Lehrer an, psychologisch qualifizierte Sozialhelfer einzustellen, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Noch stören Tonnen das Stadtbild ohne Sichtblende. Foto: tol

Ingrid Braun hat sich sehr geärgert, als sie kürzlich einige junge Erwachsene dabei beobachtete, wie sie auf den Pumpröhren beim "Wassersitz" am oberen Ende der Rintelner Fußgängerzone herumturnten. "Das ist ja wohl für Kinder gedacht - und bei der Nutzung durch gewichtige Erwachsene dürfte die Haltbarkeitsdauer der Anlage schneller überschritten sein als dem steuerzahlenden Bürger lieb sein kann." Musiker Achim Körber aus Rinteln weist darauf hin, dass er mit seinem neuen Band-Projekt "Ai" am morgigen Donnerstag um 21 Uhr beim hannoverschen "Radio Flora" auf UKW 106,5 mit aktuellen Titeln aus eigener Feder zu hören ist - Titel, die ziemlich rocken, aber doch in lyrischen Texten auf sensible Themen setzen wie etwa die Stellung des Menschen in Natur und Kosmos. Seine feste Zusage: "Demnächst werden wir die Songs auch live in Rinteln vorstellen - und sei es im ersten Anlauf erst mal unplugged." August Kuhlmann aus der Sauerbruchstraße schlägt vor, die Parkmöglichkeiten dort so zu gestalten, dass zwischen durch ein oder zwei Parklücken frei gehalten werden: "Wenn da 29 Pkw Stoßstange an Stoßstange stehen und wir als Anlieger losfahren, können wir sonst auf der ganzen Strecke nicht ausweichen, sondern müssen die ganze Parkreihe rückwärts fahren, wenn ein Fahrzeug von der anderen Seite entgegenkommt." Christina Brockhage vom "Hotel am Brückentor" wird im Rahmen des Besuchs von Tschernobylkindern eine Gruppe dieser Jungen und Mädchen am kommenden Freitag, 29. Juni ab 9 Uhr in einer geselligen Frühstücksrunde bewirten - und würde sich freuen, wenn Firmen oder auch Privatleute noch kleine Werbeartikel, Kleinspielzeug, Baseball-Kappen oder ähnliches zur Verfügung stellen könnten, die die Kinder in einer "bunten Tüte" als Souvenir mitnehmen können. Entsprechende Angebote werden unter (05751) 95380 entgegengenommen. Im vergangenen Herbst machte Ehrenbürgermeister Friedrich Wilhelm Hoppe mit Vertretern der Stadtverwaltung einen Bummel durch die Altstadt, um auf einige "Juckepunkte" aufmerksam zu machen. Angesichts der Mülltonnen, die in der sonst so fotogenen Kreuzstraße aus Platzgründen oft wenig attraktiv vor den Häusern stehen, regte Hoppe seinerzeit unter Zustimmung der Beteiligten an, zwei oder drei Parkplätze umzuwidmen in Abstellflächen für die Müllbehälter - vielleicht mit einem Sichtschutz versehen: "Als ich mich jetzt nach neun Monaten nach dem Stand der Dinge erkundigte, erklärte man mir, sich noch mit dem Abfallunternehmen verständigen zu müssen, bevor man das erledigen kann." Hoppe nachdenklich: "Weiss man denn in der Verwaltung nicht, dass man sowas auf dem kurzen Dienstweg von heute auf morgen klären kann?"



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