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SV Nienstädt trifft im Schierbachstadion auf den Tabellenletzten TV Badenstedt

Peinliche Hinspielniederlage ausmerzen

Bezirksoberliga (jö). Trotz des besiegelten Abstiegs hat Björn Schütte vom SV Nienstädt den Humor noch nicht verloren. Am Sonntag kommt Schlusslicht TV Badenstedt zum bedeutungslosen Kräftemessen an den Schierbach und Schütte meint: "Endlich sind wir mal wieder Favorit. Wann hat es das zuletzt gegeben?"

Der Abstieg des SV Nienstädt verlief im Vergleich zu dem der Hannoveraner ziemlich unspektakulär. Badenstedt sorgte im Winter wochenlang für Schlagzeilen, weil die komplette Mannschaft dem Verein den Dienst verweigerte. Es ging um finanzielle Zusagen, die nicht eingelöst wurden. Badenstedt wurde zum Präzedenzfall fürFehlentwicklungen im Amateurfußball. Es sah nach einem Rückzug des Tabellenletzten aus. Aus Nienstädter Sicht wäre es eine angenehme Entwicklung, denn damit wäre auch die peinliche Hinspielniederlage annulliert worden. Doch Badenstedt spielt die Saison tapfer mit Kräften aus der zweiten Reihezu Ende. Sie beziehen in der Bezirksliga Woche für Woche Prügel. Zuletzt verlor der Tabellenletzte gegen den TuS Syke mit 2:9. Auf dem Konto haben sich mittlerweile rekordverdächtige 129 Gegentore angesammelt. Vier Pünktchen kamen im Saisonverlauf zusammen, drei davon durch den unerwarteten Sieg gegen Nienstädt. "Es wäre schön, wenn wir diese Niederlage am Sonntag aus hygienischen Gründen ausbügeln könnten", meint Björn Schütte. Nienstädt muss wahrscheinlich erneut auf den knieverletzten Stefan Horstmann verzichten. Dafür sind die zuletzt fehlenden Daniel Drewes und Torben Brandt vielleicht wieder dabei.




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