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Golfspieler sind vorerst "heimatlos" / Interimslösung: Aber welche?

Pavillon ist ein Trümmerhaufen

Sturmschaden am Golfplatz: Hier sitzt in der nächsten Zeit niemand mehr. Foto: sig Bad Eilsen/Luhden (sig). Wo am Harrl die Golfspieler ihre Zusammenkünfte abhielten und sich nach dem Training oder Wettkampf stärkten, da herrscht nur noch Chaos. Es sieht aus wie nach einer Explosion oder nach einem Bombenangriff. Sturmböen haben den Pavillon des Golfclubs "Am Harrl" total zerstört.

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Das Dach ist restlos zerfetzt. Sämtliche Elemente der Außenwand sind aus der Verankerung gerissen. Nicht nur etliche Kunststoffscheiben sind zerbrochen, sondern sogar Metallrahmen. Die zerstörerische Kraft des Orkans war so groß, dass sich selbst stabile Dachträger aus der Mittelsäule gelöst haben. Mit den Stelltischen hat das Unwetter ebenso sein Spiel getrieben. Sie flogen durcheinander. Die im Pavillon aufbewahrten Drucksachen sind bis auf die Driving Range hinaus verteilt worden. Was bleibt, ist ein trostloser Anblick für die Spaziergänger und vor allem für die Golfspieler, die in den nächsten Tagen hier wieder ihr Training aufnehmen wollen. Auf die Frage, wie es jetzt weiter gehen soll, sagt Lutz Ahner: "Erst müssen die Prüfer des Versicherers den Schaden aufnehmen, dann wissen wir mehr. Die hatten in den letzten Tagen einfach zu viel zu tun und waren deshalb noch nicht auf dem Golfplatz." Jetzt sei der Druck auf den für 2007 geplanten Beginn des Neubaues noch mehr erhöht werden. Darüber werde in den nächsten Tagen mit dem Präsidium des Golfclubs gesprochen werden, versichert Lutz Ahner. Er ist sich natürlich im Klaren darüber, dass es eine Interimslösung geben muss. Ob das an gleicher Stelle geschieht, konnte er noch nicht sagen. Angesichts der zunehmenden Wetterkapriolen und kapitalen Stürme müsse in jedem Fall eine stabilere Konstruktion gefunden werden.

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