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Blasmusik im Ratskeller:Über 200 Besucher feiern ausgelassen / Neue Mitglieder für den Förderverein

Partylaune und viele heißgeliebte Klassiker

Stadthagen (han). Im Ratskeller haben 222 Gäste "Blasmusik vom Feinsten" genossen. Eingeladen hatten die Hauptleute des Historischen Schützenfestes Stadthagen. Es spielte die Kapelle der Zweiten Quartierschaft unter der Leitung von Christian Wöbking.

Bei "Blasmusik vom Feinsten" ist Partylaune garantiert. Foto: ha

Für den ersten Teil der Veranstaltung wünschte sich Moderator Bernd Koller ein bisschen mehr Konzertatmosphäre. Der Hauptmann des Historischen Schützenfestes führte in die Musikstücke ein und machte auf Wöbkings virtuose Trompetensoli aufmerksam. Zum Ende des ersten Teils stieg der Berufsmusiker auf die Tische und stimmte die Gäste mit ausgedehnten Trompetenfanfaren auf den weiteren Abend ein. Nach der Pause ging es langsam zur Tischmusiküber, was den munteren Gästen sichtbar entgegen kam. Dann war Schluss. "Es geht dem Ende zu", flunkerte fröhlich der Moderator, "der Landrat muss weg, deswegen hören wir jetzt auf." Von wegen. Während Schlagzeuger Roman Reckling ein rasantes Solo ertönen ließ, kletterten die Musiker von der Bühne und mischten sich mitsamt ihrer Instrumente unter die Gäste. Das ausgedehnte Zugabenprogramm dauerte ungefähr genauso lange wie der Konzertteil und ließ keinen der beim Publikum so heißgeliebten Schützenfestklassiker aus. Während einige Musiker auf die Tische stiegen, tanzten die Gäste zwischen den Tischreihen und kletterten auf die Stühle. Die 16 Mitglieder starke Kapelle geizte nicht mit Lautstärke und sorgte für Stimmung, Gemütlichkeit und Partylaune bis spät in den Abend. Gegen Ende des schwungvoll-heiteren Abends vermeldete Koller den Beitritt von 17 neuen Mitgliedern für den "Verein zur Förderung der Musik beim Historischen Stadthäger Schützenfest". Der Vorsitzende des 375 Mitglieder zählenden Vereins Willi Widdel hoffte, schon bald das 400. Mitglied begrüßen zu dürfen. "Alles in allem ist es eine runde Sache geworden", befand Koller. Allerdings bedauerte der Mitorganisator, dass diesmal 40 Besucher weniger gekommen waren als im vergangenen Jahr. "Wir sind selber schuld, denn wir haben nicht bedacht, dass momentan Ferien sind", resümierte er, "allerdings kommt es auf die Stimmung an und nicht auf die Besucherzahl." Die Konzerteinnahmen kommen wie in den vergangenen Jahren dem Historischen Schützenfest Stadthagen zugute.



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