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Studienfahrt der Rintelner Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Partnerschaft mit Kendal lebt: 13 Azubis zu Gast im Lake District

Rinteln/Kendal (rd). Voneinander lernen und einander verstehen: Die Rintelner Schule für Gesundheits- und Krankenpflege hat ihre erfolgreichen Kendal-Reisen von 2005 und 2006 in diesem Jahr fortgesetzt. Unter der Leitung von Dr. Gisela Koch und Praxisanleiterin Anja Kruse-Eggers machten sich dreizehn Auszubildende auf den Weg in Rintelns britische Partnerstadt. Als Reiseleiter und Organisator war Mike Middleton vom Rintelner Partnerschaftsverein dabei.

Im Zentrum des Besuchsprogramms stand der fachliche Austausch. Dr. Barbara Tonge sowie Oberschwester Maria Radice referierten aus britischer Perspektiveüber das neue Konzept des "Health Centre" (Gesundheits-Zentrum). Ein Health Centre verfügt über mehrere Allgemeinmediziner, Zahnärzte sowie Krankenschwestern mit spezifischer Ausbildung für bestimmte Behandlungsgebiete. Darüber hinaus werden im Health Centre auch kleinere Operationen durchgeführt. Ziele des Konzepts sind mehr Nähe zum Patienten sowie Entlastung der Krankenhäuser. Auch das Westmorland General Hospital wurde besucht. Die Studentinnen wurden dort von Kay Gilbey empfangen, der stellvertretenden Chefin aller Krankenschwestern in den Krankenhäusern Lancaster, Barrow und Kendal. Es folgte eine Erläuterung des allgemeinen Gesundheits-Systems in Großbritannien und der Krankenschwestern-Ausbildung. Nach einem typisch englischen Mittagessen in der krankenhauseigenen Kantine führten Kay Gilbey und Oberschwester Julie Pickup ihre Gäste aus der Weserstadt durch die Stationen des Westmorland General Hospital. Dabei durften die jungen Damen ihre eigene Arbeitskleidung tragen, um sich professioneller in den Alltag des Krankenhauses integrieren zu können. Auch das Touristenprogramm kam nicht zu kurz: Außer einer Führung durch Kendals historische Innenstadt und dem Empfang durch Bürgermeisterin Clare Feeney-Johnson war auch ein Tagesausflug in den Lake District eingeplant. "Hier hätten die Rintelner eigentlich über die atemberaubende Schönheit der Landschaft mit ihren Bergen, endlosen Wiesenund Seen staunen sollen", berichtet Mike Middleton. Leider sei es anders gekommen als erwartet - denn das englische Wetter machte einen Strich durch die Rechnung: "Wir sind meistens wie durch eine Waschanlage gefahren..."




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