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Prominente aus Fußball- und Showbusiness in Rinteln zu Besuch / Am Samstagabend drängen sich die Massen

"Otze" und "Krauti" schauen beim Altstadtfest vorbei

Rinteln (wm). Auf Sonnenschein hatte sich Arif Sanal eingestellt, der den Brunnen auf dem Marktplatzüberbaut und mit Sonnen(!)segeln überspannt hatte - zumindest am Samstag ging die Rechnung auf - Sonnenschein den ganzen Tag.

Am Freitagabend bei der Eröffnung schauten die Gäste eher zweifelnd zu der Dachdekoration, durch die es leise tröpfelte, um dann Regenschirme auf der Brunnen-Terrasse aufzuklappen, damit Bier und Tequila nicht allzu sehr verdünnt wurden. Die Regenschauer dürften nur einen Standbetreiber gefreut haben, der auf dem Kirchplatz original-australische Hüte feilbot - garantiert wasserdicht. Verloren sich am Freitag die Gäste noch auf dem Platz, ging es am Sonntag ab dem Spätnachmittag nur im Schiebeschritt rund um Kirch- und Marktplatz. Glücklich, wereinen Sitzplatz oder für die Clique eine ganze Bankreihe erobert hatte - übrigens eine gute Idee, wie die Besucher fanden, mehr Bänke und Tische aufzubauen als noch in den Vorjahren. Und als es am Sonntagnachmittag aufklarte, hatten auch Tomcat und Kluwe& Kluwe ihr Publikum. Dass man zwischendrin den Nachwuchs beim abendlichen Bummel am Jump Street und Trampolin abgeben konnte, freute die Eltern, die im Rhythmus der Keltics vor der Marktplatzbühne wippten. Und der Mann am Keltics-Mischpult, im Möllenbecker Kloster eher unterfordert, ließ raumfüllend die zarte, irische Flöte, die Tin Whistle, Herzstück der irischen traditionellen Folk Music über den Marktplatz schallen. Die Bratwurststände, die Rauchzeichen in die Nacht schickten, waren dicht umlagert, der Knoblauchbrotstand auch ohne Beleuchtung problemlos zu orten, und wer sich "den längsten" (Fleischspieß) zu Gemüte führen wollte, musste schon mit beiden Händen zulangen. Rund um den Lions-Stand drängten sich alle, die eine Weinprobe mit caritativem Engagement verbinden wollten und tauschten den neuesten Stadtklatsch aus - Thomas ist aus der Türkei zurück. Und zwei große Stars aus dem Fußball- und Showgeschäft waren auch im Gedränge vor den Bühnen auszumachen: Fußballidol Frank "Otze" Ordenewitz ("Mach et Otze!") und Henning "Krauti" Krautmacher, Sänger bei der Kölner Kultband "Höhner" ("Irgendwann (ist jeder einmal dran"). Wobei bei der allgemeinen Lautstärke von den Lippen lesen wie Gestensprache durchaus hilfreich sein konnte - auch die Handpuppen, an einem Stand auf dem Kirchplatz angeboten, putzig und handgearbeitet, hatten an der spaßigen Kommunikation keinen unerheblichen Anteil.




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