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Hachmühlens Ortsbrandmeister Stephan Tschöke verspricht vollen Einsatz für das Projekt

Ortswehr will ihren Veranstaltungsraum

Hachmühlen (gho). Einen lang gehegten Wunsch der Ortsfeuerwehr Hachmühlen wiederholte Ortsbrandmeister Stephan Tschöke jetzt auf der Jahresversammlung im proppevollen Schützenhaus. Die Brandschützer würden gern die zurzeit leer stehende mittlere Etage des Feuerwehrhauses zu einem großflächigen Schulungs- und Veranstaltungsraum ausbauen. Außer der Nutzung durch die Feuerwehr könnten viele Vereine des Dorfes davon profitieren, zumal seit Verkauf des ehemaligen Pastorenhauses ständig eine Versammlungsstätte fehle.


Trotz einer möglichen Kostenübernahme durch Spender und Eigenleistungen – wodurch der Stadt laut Tschöke lediglich eine minimale Belastung geblieben wäre – habe diese den Umbau abgelehnt mit dem Hinweis auf einen entsprechenden Raum im Bauhof an der Rahlmühler Straße – in der Kernstadt, nicht in Hachmühlen. Die Versammlung reagierte mit unwilligem Geraune. Doch Tschöke will die Sache nicht auf sich beruhen lassen und erneut das Gespräch mit der Stadt suchen.

Lang war der Bericht des Ortsbrandmeisters über das vergangene Jahr: Aus den Einsatzaufzeichnungen ging hervor, dass die Kameraden 28 Mal ausrückten, wovon sie in acht Fällen Hilfeleistungen erbringen mussten. Unter den Brandalarmen handelte es sich einmal um einen Großbrand, der die Wehr auf Trab hielt. Auch unter den vier nachbarschaftlichen Löschhilfen war ein Großbrand in Flegessen zu verzeichnen. Es kam also „keine Langeweile“ auf, wie es in dem umfangreichen Tätigkeitsbericht weiter hieß.

So war unter anderem eine fast 70 Kilometer lange Ölspur zu beseitigen gewesen. Erneut ärgern mussten sich die Brandschützer über neun Fehl- und fünf Falschalarme. Die Aus- und Weiterbildung einschließlich der absolvierten Lehrgänge in Celle sowie an der Feuerwehrtechnischen Zentrale kamen auch nicht zu kurz. Alle geleisteten Dienste in 2010 summierten sich auf 5051 Stunden.

Insgesamt 71 Mitglieder bilden die Ortswehr, diese setzen sich zusammen aus 46 Aktiven, 8 Jugendmitgliedern und 17 Alterskameraden. Hinzu kommen die 237 fördernden Mitglieder.

Bei den zwölf Altpapiersammlungen im Dorf hatten die Blauröcke 113 Tonnen zu den Sammelcontainern fahren können. In der Jugendfeuerwehr hält Richard Meyer die Jungen und Mädchen mit feuerwehrtypischen, aber auch jugendgerechten Aktivitäten wie Pizzabacken, Basteln, Ausflugsfahrten oder Schwimmbadbesuchen bei Laune. In der Wertung „Jugendfeuerwehrmann des Jahres“ (die meisten Dienste) lagen Florian, Daniel und Andrea Meyer vorn – gefolgt von Frederieke Rodenberg, Lea Mescher, Lukas Bollmann, Marvin Gehlen und Ole Brandstätter.

Von einem lebendigen Treiben der Altersabteilung berichtete Werner Nedderhut. Bei den Gruppenführern wurde Hilmar Klapper neu gewählt, Christian Herbst und Hartmut Lange wurden in ihren Ämtern bestätigt. Bei der neuen stellvertretenden Jugendwartin fiel die Wahl auf Astrid Klapper. Der stellvertretender Stadtbrandmeister Carsten Koch dankte ebenso wie der stellvertretende Bürgermeister Hans-Ulrich Siegmund und Ortsbürgermeister Helmut Steinwedel den Aktiven der Ortswehr dafür, dass sie sich als zuverlässige Partner gemäß dem Motto „retten, löschen, bergen, schützen“ einsetzen.



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