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Meinsen-Warberaner Lokalpolitiker orientieren sich an der Praxis / "Insel" schon im B-Plan verankert

Ortsrat plädiert für Mittelinsel statt Verengung

Meinsen/Warber (bus). Der Ortsrat Meinsen-Warber hat bei der Gestaltung der im Zuge der Straße "Zu den Brücken" in Höhe der Einmündung "Asternwinkel" geplanten Querungshilfe für die Variante "Mittelinsel" plädiert. Die im städtischen Bau- und Umweltausschuss favorisierte Variante "Verengung" stieß bei den Lokalpolitikern auf wenig Gegenliebe. Die Entscheidung fiel bei einer Gegenstimme.

Das Geschwindigkeitshemmnis soll zum einen das Tempo des motorisierten Verkehrs drosseln und zum anderen Fußgängern aus dem Asternwinkel und dem Neubaugebiet "Zwischen den Wegen" die Überquerung der Kreisstraße erleichtern. Dem an der Praxis orientierten Ortsratsvotum kam die Tatsache entgegen, dass die "Insel-Lösung" bereits Bestandteil des Bebauungsplanes ist. "Eine Neugenehmigung würde wegen der notwendigen Einbindung des Straßenverkehrsamtes vermutlich sehr viel Zeit in Anspruch nehmen", erläuterte Ortsbürgermeister Rudi Beier. Darüber hinaus erhöhe die Straßenverengung auf eine 4,40 Meter schmale Fahrspur das Unfallrisiko beim Einbiegen. Zudem klafften, auch das half dem Ortsrat bei der Entscheidungsfindung, die sonst erheblich differierenden Baukosten nicht nennenswert auseinander. Für die anderenorts mit bis zu 50 000 Euro kalkulierte Mittelinsel gab Baubereichsleiter Karlheinz Soppe einen Preis von etwa 25 000 Euro an. Die Verengung schlüge mit rund 22 000 Euro zu Buche. Die wundersame Kostenersparnis erklärte der Baubereichsleiter mit der Errichtung eines direkt auf die Querung und die gegenüber liegende Bushaltestelle führenden Gehweges, der während des Straßenausbaus im Neubaugebiet entsteht. Der mit den Anwohnern abgestimmte Ausbau soll in Kürze - Soppe: Umgehend - in Angriff genommen werden. Über den Errichtungstermin der Querungshilfe müssen schlussendlich die städtischen Gremien entscheiden.




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