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Mense: "Zustand nicht länger hinnehmbar" / Drei Anträge zur Sauberkeit Todenmanns

Ortsrat gegen verschmutzte Container

Todenmann (clb). Über Schandflecken im Stadtgebiet und in seinem Heimatdorf ärgert sich Paul-Egon Mense besonders. "Rinteln ist rundum sympathisch?", fragte der FDP-Politiker bei der jüngsten Sitzung des Ortsrates Todenmann provokant - und gab im gleichen Satz selber die Antwort: "Nein, die Stadt ist rundum dreckig!"

Ein Schandfleck in der Natur. Doch momentan kann die Stadt nur a

Um dem ein Ende zu bereiten, hat Mense gleich drei Anträge an die Stadtverwaltung gestellt: die verdreckten Glascontainer sollen regelmäßig gereinigt, die Müllablagerungen auf dem Wanderparkplatz beseitigt und die Anwohner des Eckgrundstücks Alte Poststraße/Zum Waldwinkel dazu aufgefordert werden, ihren abgelagerten Bauschutt zu entfernen. Bereits vor einem Jahr hatte Mense das Problem mit den verschmutzten Containern zur Sprache gebracht. Da sich nichts getan hätte, machte er erneut darauf aufmerksam. In seinem Antrag forderte er die Stadt dazu auf, die regelmäßige Reinigung der Glas- und Textilbehälter auf dem Friedhofsparkplatz und an der Alten Todenmanner Straße mit der dafür zuständigen Firma Tönsmeier vertraglich zu vereinbaren. Dies solle mindestens dreimal jährlich geschehen, da der "jetzige verdreckte Zustand für den Ort nicht länger hinnehmbar sei". Aufklärung gab Erster Stadtrat Jörg Schröder: Es gebe in dieser Sache keine vertragliche Regelung zwischen dem Landkreis und der Container-Firma Tönsmeier. Zuständig seien hier vielmehr der "Grüne Punkt" und die Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS). Doch auch hier sei seines Wissens eineregelmäßige Reinigung der Behälter vertraglich nicht festgeschrieben. Eine solche Regelung könne man erst im Rahmen der nächsten Ausschreibung treffen. Bisher habe die Verwaltung in gravierenden Fällen die Firma Tönsmeier verständigt, die sich dann um die Reinigung der Iglus gekümmert habe. Die ständigen Müllablagerungen auf dem Parkplatz gegenüber der ehemaligen Gaststätte "Wandersruh" stören auch die übrigen Ortsratsmitglieder. So befürchtete Ortsbürgermeister Uwe Vogt (CDU), dass es dort bald zu einer regelrechten "Sperr- müllparty" kommen werde, wenn der Platz nicht umgehend gereinigt werde. Da die Stelle zudem schlecht einsehbar sei, verleite sie geradezu zum Müllabladen. Schröder erklärte dazu, dass der Grundeigentümer für die Sauberkeit dieses Bereiches verantwortlich sei. Und seines Wissens nach sei das nicht die Stadt. Die Besitzerfrage soll nun zunächst geklärt werden. Menses dritter Antrag musste gar nicht mehr beschlossen werden, da sich das Problem der Bauschuttablagerungen auf dem Eckgrundstück von heute auf morgen in Luft aufgelöst hatte: Denn wie einige Mitglieder des Gremiums festgestellt hatten, waren vor der Ortsratssitzung jegliche Müllberge verschwunden. Wahrscheinlich, so wird spekuliert, weil die Hausbesitzer von dem Sitzungstermin gehört hätten und die Frist bis zum 18.April, die ihnen die Verwaltung gesetzt hatte, ohnehin schon verstrichen gewesen sei...



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