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Sieben Sekunden zu wenig für Straßenüberquerung / Neue Überprüfung am 13. Mai

Ortsrat fordert längere Grünphase

Todenmann (clb). Schon langeärgern sich die Todenmanner über die zu kurze Grünphase (sieben Sekunden) der Fußgängerampel vor dem "Alten Zollhaus". Nachdem die Zeitspanne von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr überprüft worden ist, wurde der Antrag aus Todenmann zur Verlängerung abgelehnt - mit der Begründung, dass die sieben Sekunden vollkommen ausreichend seien und daher kein Änderungsbedarf bestehe. Das erläuterte die stellvertretende Behördenleiterin Uta Weiner-Kohl gestern auf Anfrage.

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Doch mit dieser Erklärung sind die Ortsratsmitglieder nicht zufrieden - und haben in ihrer Sitzung in der vorigen Woche einstimmig dem CDU/FDP-Antrag zugestimmt, das Problem von der Rintelner Stadtverwaltung lösen zu lassen. Dass dringender Handlungsbedarf da sei, darin waren sich alle Ortsratsmitgliede einig. Paul-Egon Mense (FDP) erklärte, er habe beobachtet, wie ältere Leute auf der Straßenmitte wieder umgekehrt seien. Ein Beweis dafür, dass die bisherige Grünspanne nicht ausreichend sei. Mense: "Es darf doch nicht so schwer sein, die Phase um vier bis fünf Sekunden zu verlängern." Das sah auch SPD-Fraktionssprecher Klaus Helmentag so: "Man kommt gerade soüber die Straße. Wenn man sich beeilt, schafft man es gerade noch." Dass nicht nur Senioren, sondern auch Kinder regelmäßig die Straße überqueren müssen, rief Ortsbürgermeister Uwe Vogt (CDU) in Erinnerung: "Muss denn erst etwas passieren, bis endlich reagiert wird?" Auch das Argument, der fließende Verkehr müsse unbeeinträchtigt bleiben, ließen die Mitglieder des Ortsrates nicht gelten. "Das ist ja eine Bedarfsampel, die nur dann angeht, wenn sie benötigt wird", sagte CDU/FDP-Fraktionssprecher Heinrich Thoke. Und wenn jemand mitten auf der Straße wieder umkehrt und dann erneut denAmpelknopf drücke, sei das für den Verkehr störender, als wenn die Grünphase etwas länger dauern würde. Annette Steuber (CDU) appellierte an die Verwaltung, endlich aktiv zu werden: "Was spricht dagegen, einfach das Modul auszutauschen? Wenn die Landesbehörde nicht reagiert, könnte sich nicht die Stadt dafür einsetzen?" Erster Stadtrat Jörg Schröder, dem das Problem bekannt war, versprach den Anwesenden, die Lage an der Durchfahrtsstraße erneut zu überprüfen. Eine Kommission, bestehend aus Vertretern von Straßenbauamt, Polizei und Ordnungsamt, werde am 13. Mai die Phasen der Fußgängerampel testen - und anschließend entscheiden, ob es zu einer Änderung komme.



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