weather-image
11°

Ortsrat Flegessen fordert Sanierungen an der Grundschule

FLEGESSEN. Neue Fenster an den Grundschulen in Eimbeckhausen und Bad Münder sowie eine Dachsanierung in Bakede – drei der vier Grundschulen in Bad Münder profitieren bereits von „KIP“, dem Kommunalinvestitionsförderungsprogramm des Bundes für finanzschwache Kommunen. Nun steht eine weitere Runde an.

Diese Fenster an der Grundschule Flegessen könnten im Rahmen des KIP-II-Programms ausgetauscht werden. Foto: Ackermann
lindermann

Autor

Johanna Lindermann Redakteurin zur Autorenseite

Bei „KIP II“ stehen der Stadt als Maximalförderung 302 000 Euro zu, wie der zuständige Rathausmitarbeiter Dirk Hitzemann angibt. „Einzelne Maßnahmen müssen aber noch festgelegt werden“, fügt er hinzu. Der Ortsrat Hasperde-Flegessen-Klein Süntel hat dazu aber bereits Vorstellungen – die Politiker sehen nämlich dringenden Handlungsbedarf an der Grundschule Flegessen.

Da in Flegessen bereits in den Vorjahren einiges getan wurde, habe man bei KIP I zum damaligen Zeitpunkt größeren Handlungsbedarf an anderen Stellen gesehen, erklärt Hitzemann die Tatsache, dass Flegessen in der ersten Runde nicht berücksichtigt wurde.

Der Ortsrat sieht das nach einem Ortstermin an der Grundschule anders und hat daher einstimmig den Antrag an den Stadtrat gestellt, dass im Rahmen des KIP-II-Programmes auch Flegessen profitieren soll. Gehandelt werde müsste demnach vor allem bei den Fenstern, den Toiletten sowie beim Sonnenschutz.

So sollen die Fenster in den Klassenräumen im Altbau erneuert werden, die aus den Jahren 1980 und 1992 stammen. „Diese Scheiben erfüllen sicher nicht die Anforderungen des heutigen Klimaschutzes“, Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak. Die Fensterrahmen zeigten zudem teilweise Fäulniserscheinungen, außerdem gehe Energie verloren. Auch bei den Toilettenanlagen der Grundschule müsse dringend gehandelt werden, meinen die Politiker. „Die Toilettenanlagen für Jungen und Mädchen sind in einem nicht tragbaren Zustand“, begründet der Ortsrat. Da die Spülung nicht ausreichend funktioniere, entstehe bei den Urinalen „ein penetranter und dauerhaft anhaltender Geruch nach Urin, der so nicht hinnehmbar ist und sicher vom Gesundheitsamt zu Beanstandungen führen würde“. Außerdem verfüge die Schule nicht über getrennte Toiletten für weibliches und männliches Lehrpersonal, was allerdings vorgeschrieben sei. „Zurzeit benutzt das Lehrerpersonal, weiblich und männlich, die Schwerbehindertentoilette. Das ist aus unserer Sicht nicht hinnehmbar“, so Olejniczak.

Darüber hinaus beantragt der Ortsrat, zu prüfen, ob die Förderung auch für Sonnenschutz im Altbau sowie am Kindergarten verwendet werden kann. Der betreffende Klassenraum liege in Südlage und sei von 9 bis 16 Uhr der prallen Sonne ausgesetzt. Zudem solle geprüft werden, wie das kombinierte Zimmer für Schulleitung und Schulsekretärin vergrößert werden könne – „möglicherweise durch einen Anbau an das befindliche Gebäude auf der ganzen Länge“, meinen die Politiker.

Ob die Vorschläge aus dem Ortsrat Berücksichtigung bei KIP II finden, ist noch unklar. Die Verwaltung ist derzeit mit den Planungen beschäftigt. „Bis zum Jahresende müssen die Maßnahmen zum Ministerium gemeldet sein“, sagt Hitzemann.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt