×
28000 Euro für Hochwasserschutz

Ortsentwicklung in Rehren wird Leader-Projekt

Rehren (la). Die Gemeinde Auetal gehört seit kurzem der Leader-Region "Westliches Weserbergland" an. Unter der Regie von Heiko Wiebusch von der GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft werden derzeit die Projekte ausgearbeitet, für die EU-Mittel beantragt werden sollen. Neben der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Borstel sollen auch Gelder aus Brüssel nach Rehren fließ en: Zum einen für den Hochwasserschutz, zum anderen für ein Ortsentwicklungskonzept.

In der Ortslage von Rehren sind als Folge von starken Niederschlägen in jüngster Zeit vermehrt Hochwasserschäden aufgetreten. Dagegen will die Gemeinde Auetal jetzt Maßnahmen ergreifen und Fördermittel beantragen. Am nördlichen Ortsrand von Rehren sollen ein Trennbauwerk mit Notüberlauf und eine 100-Meter-Verrohrung mit Schachtbauwerken sowie ein Einmündungsbauwerk in die Steinbeeke entstehen. Auf diese Weise soll das Wasser schadlos abgeleitet werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich voraussichtlich auf 66 640 Euro. Aus EU-Mitteln könnten 50 Prozent der Nettokosten übernommen werden - das wären 28 000 Euro. Für den Landkreis Schaumburg und die Gemeinde Auetal blieben dann nur je 19 320 Euro. Außerdem soll im Rahmen des Leader-Projektes ein Ortsentwicklungskonzept für Rehren entstehen. "Das Grundzentrum Rehren ist aufgrund seiner Lage an der Autobahn 2 einem starken Strukturwandel unterworfen", stellte Heiko Wiebusch bei der jüngsten Sitzung der Leader-Region fest. Der Dorfkern mit seiner ortsbildprägenden Bebauung sei ein wichtiges Identitätsmerkmal für den Ort und schonend weiter zu entwickeln. Im übrigen Ortsbereich fände ein stärkerer Strukturwandel statt. Als Zeichen für die umfangreiche Entwicklung, die in Rehren bereits stattgefunden habe, nannte Wiebusch die Aussiedlung des Bauhofes, den Umbau der "Alten Molkerei", die Anlegung des Busbahnhofes, den Ausbau der L443 und die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebieten. "Die Gemeinde Auetal möchte für die Ortschaft Rehren ein Ortsentwicklungskonzept erstellen, das die künftigen Möglichkeiten für eine nachhaltige Ortsentwicklung aufzeigt", so Wiebusch. Dabei sollen alle relevanten Planungsaspekte berücksichtigt und aufeinander abgestimmt werden, um zu einem konsensfähigen und zukunftsträchtigen Ergebnis zu kommen. An der Erstellung des Konzeptes sollen die Einwohner Rehrens planerisch mitarbeiten und eigene Ideen einbringen. Die Kosten für das Entwicklungskonzept, das ein Konzept aus dem Jahr 1993 aktualisieren und vertiefen soll, sind mit 24 990 Euro berechnet. Auch hier würde sich die EU mit 10 500 Euro beteiligen, wenn die Gesamtplanung und die Einzelprojekte der Leader-Region genehmigt würden.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt